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  1. Bauverträge nach ÖNORM B 2110

    Schützen Sie ihre Bauvorhaben vor Kostenfallen und Zeitfressern!

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      03.10.2023
  2. Schutz vor Cyberattacken und Data Breach

    Gehen Sie nicht davon aus, vor Cyberattacken geschützt zu sein!

    • Wien

      04.10.2023
  3. Mitarbeiterführung in der Produktion

    Effektivität steigern – Kritik zielführend einsetzen – Mitarbeiter binden

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    Die moderne Art
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  4. Erfolgreiche Führung im Generationenmix

    Vermeiden Sie Generationenkonflikte in Ihrem Unternehmen!

    • Wien

      13.06.2023

Neues im blog

Weitere super geile Beiträge
  • Betriebsprüfung (GPLB): So übersehen Sie nichts bei Ablauf und Vorbereitung!

    Kündigt das Finanzamt eine Betriebsprüfung (GPLB) an, sind viele Unternehmen verunsichert, denn die Prüfung kann erhebliche Nachforderungen zur Folge haben.  Und plötzlich stellen sich zahlreiche Fragen zu Vorbereitung und Prüfungsablauf: Welche Unterlagen muss ich parat haben? Wie soll die Auskunftsperson mit dem Prüforgan kommunizieren? Wie ist der formale Ablauf der Prüfung? Wie geht das Prüforgan beim Schätzen vor? Wie gehe ich mit Nachforderungen um und welche Rechtsmittel stehen mir zur Verfügung?   Gut vorbereitet in die Betriebsprüfung Damit Sie optimal vorbereitet und gelassen in die Prüfung gehen können, finden Sie nachfolgend eine Checkliste zu wichtigen Punkten im Ablauf der Betriebsprüfung. Diese Checkliste unterstützt Sie bei der Vorbereitung, sodass Sie auf keine wichtige Überlegung vergessen!   Checkliste: Wichtige Punkte im Ablauf der Betriebsprüfung   Mit der richtigen Vorbereitung können Unternehmen der sogenannten „Außenprüfung“ wesentlich gelassener entgegensehen. Denn sie wissen nicht nur, welche Unterlagen sie in Zusammenarbeit mit dem Steuerberater vorbereiten müssen, sondern auch, wo Risikobereiche liegen und wie die Ansprechpersonen im Falle von Rückfragen agieren sollen. >> Checkliste Betriebsprüfung herunterladen     Erste Schritte zur Vorbereitung auf den Prüftermin In der Regel meldet sich das Finanzamt ungefähr eine Woche vor Beginn der Prüfung, um einen Termin für die Betriebsprüfung auszumachen. Sobald das Unternehmen von der Prüfung erfährt, sollten die Vorbereitungen beginnen. Als erste Schritte sollte die Geschäftsführung: Den Steuerberater informieren. Die Schlüsselpersonen im Unternehmen informieren (v.a. Buchhaltung und IT-Verantwortlichen). Die nötigen Unterlagen zusammentragen und bereitstellen. Im Rahmen der strategischen Vorbereitung mit Steuerberater und Buchhaltung analysieren, wo Problemfelder liegen könnten. Gegebenenfalls eine Selbstanzeige durchführen, falls die Steuerabrechnung nicht korrekt war. Die Mitarbeiter auf die Anwesenheit des Prüfers vorbereiten.   Autoren: Dr. Helmut Siller, Cornelia Valo Seminartipp! Betriebsprüfung
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  • Zur Abgabenfreiheit der Teuerungsprämie

    Viele ArbeitgeberInnen sind bereit, ihren ArbeitnehmerInnen eine Teuerungsprämie zu bezahlen. Ein aktuelles Erkenntnis des Bundesfinanzgerichtes zur Abgabenpflicht des Corona-Bonus lässt in Bezug auf die erforderlichen Kriterien für die Abgabenfreiheit der Teuerungsprämie aufhorchen.    Die Zahlung muss zusätzlich gewährleistet werden Teuerungsprämien werden als Zulagen und Bonuszahlungen, die der Arbeitgeber in den Kalenderjahren 2022 und 2023 aufgrund der Teuerung zusätzlich und üblicherweise bisher nicht gewährt hat, definiert.  Das Bundesfinanzgericht hat in Bezug auf den Corona-Bonus ausgesprochen, dass Zahlungen aus bereits bestehenden Leistungsvereinbarungen steuerpflichtig bleiben, auch wenn sie im Jahr 2020 unter dem Titel „Covid19 Bonuszahlung“ oder „Covid19 Zulage“ gewährt werden. Das Bezugsumwandlungsverbot betreffend Coronaprämien bezieht sich daher auch auf regelmäßig gewährte variable Vergütungen, auf die kein laufender Rechtsanspruch besteht.   Bedeutung für die Teuerungsprämie Aufgrund der Ähnlichkeit der Formulierung des Corona-Bonus und der Teuerungsprämie muss davon ausgegangen werden, dass das Kriterium der „Zusätzlichkeit“ für eine abgabenfreie Teuerungsprämie gleich restriktiv wie beim Corona-Bonus ausgelegt wird.    Empfehlung In der Beratungspraxis ist auf das Erkenntnis des Bundesfinanzgerichtes Rücksicht zu nehmen. Von der Umwandlung bisher freiwillig und ohne Rechtsanspruch gewährter Entgeltbestandteile in eine Teuerungsprämie ist abzuraten. Zumindest ist ein entsprechender Hinweis zu geben, wonach bei einer GPLB ein hohes Risiko besteht, dass die Bezugsumwandlung in eine Teuerungsprämie nicht anerkannt wird. Da jedoch der Gesetzeswortlaut eine andere Interpretation als jene des Bundesfinanzgerichtes zulässt, ist allerdings ein Erfolg in einem Verfahren nicht ausgeschlossen.    Autoren: Dr. Thomas Neumann, Mag. Claudia Sonnleitner
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  • Außenprüfung (BP) in der Praxis: Aktuelle Studie

    PWC führte eine Studie zur Praxis der Außenprüfung (BP) in Österreich 2020 durch. Hier finden Sie die wesentlichen Ergebnisse im Überblick. In rund 12-minütigen anonymen Telefon-Interviews wurde das aktuelle Stimmungsbild der österreichischen Unternehmen in Bezug auf BP (Außenprüfungen) in der Zeit von Okt. 2018 bis Mitte Mai 2019 erfragt. Die 250 ausgewerteten Telefoninterviews wurden von SalesandProvide im Auftrag von PwC durchgeführt. 26,8 % der Befragten gaben an, für die Buchhaltung des Unternehmens zuständig zu sein, die übrigen Befragten waren in einer leitenden Position in der Finanz-/Rechnungswesen-/Steuerabteilung tätig. Bei rund einem Viertel der Unternehmen konnte der CFO oder Geschäftsführer interviewt werden.   Ergebnisse der Studie   1. Prüfungshäufigkeit  Grundsätzlich ist in Österreich von einer lückenlosen Prüfung von Unternehmen auszugehen. Durch BP werden in der Regel alle Wirtschaftsjahre abgedeckt. Rund 62 % der Befragten gaben an, dass es in ihrem Unternehmen keine ungeprüften Jahre gibt. Bei Unternehmen mit ungeprüften Jahren (rd. 32 %) gab es nur zwei Jahre, die bereits verjährt waren. Die anderen Nennungen liegen im Verjährungszeitraum und sind daher mit hoher Wahrscheinlichkeit einer Prüfung noch zugänglich.   2. Prüfungsdauer Die durchschnittliche Dauer der letzten BP der 250 Befragten liegt bei sechs Monaten und elf Tagen. Um die Berechnung eines Durchschnittswerts zu ermöglichen, wurde das Kriterium „länger“ mit 24 Monaten berechnet. Berücksichtigt man die Steuerart der letzten Prüfung, liegt die durchschnittliche Dauer bei der Körperschaftsteuer (6,44 Monate) und Lohnsteuer (6,97 Monate) knapp über dem Gesamtschnitt. Die Prüfungen zur Umsatzsteuer liegen mit durchschnittlich 5,72 Monaten knapp unter dem Durchschnittswert.   3.  Prüfungsschwerpunkte (Gereiht nach der Häufigkeit der Nennungen): Umsatzsteuer, Verrechnungspreise, nicht abzugsfähige Aufwendungen, Nutzungsdauer, Ordnungsmäßigkeit der Buchführung, Forschungsprämie, Rückstellungen. Im Fokus der BP steht die formelle Überprüfung von Rechnungen, Erklärungen, UID-Nummern und Nachweisen. So können formale Fehler oder Mängel in der Aberkennung des Vorsteuerabzugs, der Steuerfreiheit oder von Vereinfachungsregelungen, wie z.B. bei Dreiecksgeschäften.   4. Themen, die zu Feststellung in einer BP führten: Periodenverschiebungen (57 Nennungen), Umsatzsteuer (19 Nennungen), Lohnsteuer (10 Nennungen)   5. Grad der Digitalisierung Der Grad der Digitalisierung nimmt in den Unternehmen weiter zu. 83 % der Befragten stellen mehr als die Hälfte ihrer Unterlagen der BP digital zur Verfügung. Im gewichteten Durchschnitt werden 77 % aller Unterlagen ausschließlich digital an den Prüfer überreicht. Rund 13 % der Befragten nutzen das Standard Audit File Tax („SAF-T“), das von Seiten der Finanzbehörde angeboten wird. (Als genormte Prüfdatei enthält das SAF-T zuverlässige aus einem Buchhaltungssystem exportierte Daten und erleichtert somit den Datenaustausch.) Kleine Unternehmen nutzen das System aber nicht. Bei mittleren bis sehr großen Unternehmen gibt es eine annähernde Gleichverteilung: rund 10 mittlere, 12 große und 10 sehr große Unternehmen nutzen SAF-T.   6. Rechtsmittel Gemäß der prozentuellen Einschätzung aller Befragten werden kaum Rechtsmittel gegen Feststellungen in der BP ergriffen. 64 % der Befragten schätzen sogar, dass es zu keinem Rechtmittel kommt und weitere rd. 22 % schätzen eine maximal 30 %ige Wahrscheinlichkeit (10-30 %). Bezüglich Unternehmensgröße zeigen sich keine signifikanten Unterschiede.   7.  Stimmung in der Prüfung Die Stimmung in den BP wird von den befragten Unternehmen tendenziell als gut beschrieben. Sechs von zehn Befragten sehen die Stimmung positiv (fair, konstruktiv und kooperativ). Rund ein Drittel der Befragten gaben weder eine positive noch eine negative Stimmung an. Nur rd. 9 % waren mit einer schlechten Stimmung konfrontiert. Nach Unternehmensgröße zeigen sich keine Abweichungen. Vier von fünf befragten Unternehmen sehen die Einbindung von Fachexperten (Steuerberater oder konzerninterne Spezialisten) in die BP als erforderlich.   8. Wünsche der Unternehmen an die Betriebsprüfer Die Wünsche der Unternehmen richten sich insbesondere auf eine schnellere und effizientere Prüfung (rd. 47 %), eine gemeinsame Koordination der Prüfung (rd. 18 %) sowie eine fachliche und soziale Kompetenz der Prüfer (10 %). Durch die steigende Komplexität und Unsicherheit, vor allem im internationalen Steuerrecht ist absehbar, dass es im Rahmen künftiger BP zu mehr Konflikten bzw. Fällen drohender Doppelbesteuerung kommen wird. Dadurch steigt die Bedeutung von Rulings und Verständigungs- bzw. Schiedsverfahren. Einen Wechsel zur begleitenden Kontrolle („Horizontal Monitoring“) anstatt einer BP kann sich jedes zehnte Unternehmen vorstellen. Im Gegensatz dazu lehnen 22 % der befragten Unternehmen die begleitende Kontrolle ab. Der Rest hat diesbezüglich keine dezidierte Meinung.   Autor: Mag. Dr. Helmut Siller, MSc Seminartipp! Betriebsprüfung
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  • Entscheiden leicht gemacht

    Es sind meistens nicht die technischen oder organisatorischen Probleme, die Führungskräften schlaflose Nächte bereiten, sondern Personal-, Strategie und Richtungsentscheidungen. In solchen Situationen verfügen Führungskräfte nur über beschränkte Information, weil es über die zukünftige Entwicklung meist nur Annahmen und keine Gewissheiten gibt. Die folgenden fünf Faktoren machen es besonders schwierig mit ruhigem Gewissen rasch zu entscheiden:    Unbekannte Zukunft Wie wir alle in den Jahren der Pandemie erlebt haben, ist die Zukunft ungewiss. Niemand kann vorhersagen, wie sich die Weltwirtschaft entwickeln wird. Aber auch das Verhalten eines Kunden/einer Kundin im nächsten Jahr kennen wir nicht. Gerade bei Personalentscheidungen wäre es aber oft gut, die Zukunft zu kennen, um zu wissen welche Mitarbeiter/innen gebraucht werden.   Unvorhersehbares Verhalten von Menschen Führungskräfte überlegen oft lange, bevor sie zum Beispiel mit einem Mitarbeiter/einer Mitarbeiterin ein Kritikgespräch führen. Sie können nicht abschätzen, ob der Mitarbeitende nach dem Gespräch effektiver oder aus Trotz noch schlechter arbeiten wird. Daher zögern sie ihre Entscheidung hinaus.   Hohe Abhängigkeit Führungskräfte fühlen sich nicht nur von ihren Chefs, sondern auch von ihren Mitarbeiter/innen, wichtigen Stakeholdern und bedeutsamen Kund/innen abhängig. Sie fürchten daher in vielen Situationen, dass sie große Nachteile erleiden, wenn ihre Entscheidung nicht gut ankommt. Die wahrgenommene Abhängigkeit löst Gefühle der Ohnmacht aus und führt zu einem nicht enden wollenden Strom von Horrorfantasien.   Komplexität Wenn eine Führungskraft in einem Team von zwölf Personen zwei besonders lobt, sind möglicherweise drei andere Mitarbeiter/innen eifersüchtig. So wie in einem Team im Kleinen, haben in der ganzen Organisation kleine Entscheidungen oft viele Nach- oder Nebenwirkungen. Auch dieses undurchdringbare Gewirr von Wechselwirkungen schürt die Angst vor Versagen.   Widersprechende Erwartungen von Menschen Die Komplexität bringt es oft mit sich, dass die handelnden Personen in einer Organisation Erwartungen haben, die nicht alle erfüllbar sind, weil sie einander widersprechen. Führungskräfte merken, dass sie mit ihren Entscheidungen eine oder mehrere Personen enttäuschen werden. Sie suchen verzweifelt nach einer Lösung mit der alle zufrieden sind.   Die folgenden fünf Schritte helfen Ihnen dabei trotzdem zu einer Lösung zu kommen:   Die eigene Angst zähmen Machen Sie sich bewusst, dass es zur Rolle der Führungskraft dazu gehört, dass Sie täglich „scheitern“ können. Nicht nur weil Sie eine falsche Entscheidung getroffen haben, sondern auch weil sich jemand anderer in seinen oder ihren Interessen beeinträchtigt fühlt.   Erwartungen genauer abfragen Fragen Sie alle beteiligten Personen nach ihren Erwartungen. Auch und gerade dann, wenn Sie befürchten, dass Sie mit Ihrer Entscheidung jemanden enttäuschen könnten. Erkundigen Sie sich nach den Motiven und Hintergründen der Person. Durch die Antworten wird es Ihnen möglich mit der Realität in Kontakt zu kommen und viele Fantasien werden, wie Seifenblasen zerplatzen.   Nur das aktuelle Problem lösen Manchmal ist schon abschätzbar, dass durch die Entscheidung in einer Sache wieder neue Probleme entstehen. Viele Führungskräfte versuchen wie beim Schach zehn oder fünfzehn Züge aller handelnden Personen vorherzusehen. Unsere Welt ist sehr viel komplexer als Schach. Es ist daher in vielen Fällen bereits unmöglich, den nächsten Zug einer Person vorherzusagen.   Eigene Horrorszenarien ziehen lassen Sie sind stolz darauf immer mit dem Schlimmsten zu rechnen? Viele Führungskräfte glauben, dass es eine hilfreiche Fähigkeit ist, alle auch nur im Entferntesten denkbaren Szenarien in Betracht zu ziehen. Horrorfantasien schränken Ihren Handlungsspielraum sehr stark ein. Manchmal so stark, dass Sie gar nicht mehr entscheiden können. Falls solche Bilder auftauchen, denken Sie sich nur, dass das sehr, sehr unwahrscheinlich ist.   Auf eigene Fähigkeiten beim Troubleshooting vertrauen Manchmal haben eigene Entscheidungen negative Konsequenzen: beleidigte Kolleg/innen, zusätzliche Kosten, verpasste Chancen oder auch unzufriedene Mitarbeiter/innen. Das sollte Sie aber nicht davon abhalten Entscheidungen zu treffen. Denken Sie daran wie viele schwierige Situationen Sie schon gelöst haben. Vertrauen Sie auf Ihre Fähigkeiten.   Autor: Mag. Alfred Faustenhammer Als Inhouse-Seminar buchen >> Entscheidungen schnell und sicher treffen
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  • Die wichtigsten Neuerungen im Steuerrecht 2022

    Eine Vielzahl von gesetzlichen Änderungen wurde dieses Jahr beschlossen. Im folgenden Beitrag bekommen Sie einen kurzen Überblick über die wichtigsten Neuerungen von 2022 im Steuerrecht, die es im Zusammenhang mit der Verfassung von Bilanz und Jahresabschluss zu berücksichtigen gilt. Das Parlament hat ein Teuerungsentlastungspaket beschlossen, das im steuerlichen Bereich unter anderem folgende Eckpunkte umfasst: Erhöhung des Kindermehrbetrages rückwirkend ab 1.1.2022 auf € 550,-- Die bereits beschlossene Erhöhung des Familienbonus Plus (auf € 2.000,16 p.a. bzw. € 650,16 p.a.) wird von bisher 1.7.2022 auf 1.1.2022 vorgezogen. Arbeitnehmern und Pensionisten steht unter bestimmten Voraussetzungen (keine Einmalzahlung zur Teuerungsabgeltung) für das Kalenderjahr 2022 ein Teuerungsabsetzbetrag in Höhe von € 500,00 zu. Dieser Absetzbetrag reduziert die zu bezahlende Einkommensteuer. Bei Anspruch auf den Verkehrsabsetzbetrag steht der Teuerungsabsetzbetrag bis zu einem Einkommen von € 18.200,00 im Kalenderjahr zu und vermindert sich einschleifend bis € 24.500,00 auf null. Bei Anspruch auf den (erhöhten) Pensionistenabsetzbetrag steht der Teuerungsabsetzbetrag bis zu laufenden Pensionseinkünften von € 20.500,00 im Kalenderjahr zu und vermindert sich einschleifend bis € 25.500,00 auf null. Auch die Negativsteuer (SV Rückerstattung) wird für das Kalenderjahr 2022 erhöht. Teuerungsprämie: Zulagen und Bonuszahlungen, die der Arbeitgeber in den Kalenderjahren 2022 und 2023 aufgrund der Teuerung zusätzlich gewährt (Teuerungsprämie), sind unter bestimmten Voraussetzungen bis zu € 3.000,00 pro Jahr steuerfrei (€ 1.000,00 davon, nur wenn die Zahlung aufgrund bestimmter lohngestaltender Vorschriften erfolgt). Die Teuerungsprämie ist auch von der Sozialversicherung und den Lohnnebenkosten befreit. Eine gemeinsame Deckelung mit der steuerfreien Gewinnbeteiligung ist zu beachten. Die Familienbeihilfe erhöht sich für August 2022 um eine Einmalzahlung von € 180,00 pro Kind. Mit 1.1.2023 wird der Unfallversicherungsbeitrag im Bereich des ASVG von 1,2% auf 1,1% abgesenkt werden. Die Bepreisung von CO2-Emissionen wird anstatt mit 1. Juli 2022 mit 1. Oktober 2022 beginnen. Für unterschiedliche Personengruppen (Entlastung von sog. vulnerablen Gruppen) wird ein Teuerungsausgleich in der Höhe von € 300,00 gewährt. Pensionisten mit geringen Pensionen erhalten im September 2022 eine – von der Höhe ihrer Pension abhängigen – außerordentliche Einmalzahlung. Mit einer Änderung des Klimabonusgesetzes wird der Klimabonus für 2022 einmalig auf € 250,00 erhöht werden. Die Bezieher des regionalen Klimabonus sollen zusätzliche einen Anti-Teuerungsbonus in Höhe von € 250,00 erhalten. Dieser Anti-Teuerungsbonus soll bis zu einer Einkommensteuer-Stufe von 50 % steuerfrei sein. Kinder bis zu ihrem 18. Lebensjahr erhalten 50 % des Betrages. Mit Stand Mitte Juli 2022 sind noch folgende weitere Schritte geplant: Eine Strompreiskompensation soll 2022 für Unternehmen einen Teil der indirekten CO2-Kosten rückvergüten. Zudem sollen Unternehmen, die besonders unten den hohen Energiekosten leiden, für 2022 einen Zuschuss zu den Mehrkosten erhalten. Die sog. „Kalte Progression“ soll ab 2023 insofern abgeschafft werden, dass Grenzbeträge der Progressionsstufen – mit Ausnahme der 55 % Stufe – sowie negativsteuerfähige Absetzbeträge (Verkehrsabsetzbetrag, Zuschlag zum Verkehrsabsetzbetrag, Pensionistenabsetzbetrag, Unterhaltsabsetzbetrag, Alleinerzieher- und Alleinverdienerabsetzbetrag) automatisch um zwei Drittel der Inflation vom Zeitraum Juli bis Juni ab 01.01. des Folgejahres angehoben werden. Die Bundesregierung soll gesetzlich verpflichtet werden, jährlich im Ausmaß des restlichen Volumens von einem Drittel der Wirkung der kalten Progression einen Gesetzesvorschlag an den Nationalrat vorzulegen, der Entlastungsmaßnahmen von Erwerbstätigen und/oder Pensionisten im Ausmaß dieses Volumens beinhaltet. Ab 01.01.2023 soll das Reha-, Kranken- und Umschulungsgeld, die Studienbeihilfe, die Familienbeihilfe und der Kinderabsetzbetrag sowie das Kinderbetreuungsgeld (inkl. Familienzeitbonus) jährlich valorisiert werden. Der Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfonds (DB) soll um 0,2 Prozentpunkte auf 3,7 % gesenkt werden.  Autor: WEKA Redaktion, Dr. Helmut Siller Seminartipp! Bilanz und Jahresabschluss verstehen und interpretieren
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  1. Bauverträge nach ÖNORM B 2110
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