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SEMINARTHEMEN

Seminarprogramm 2019 PDF
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Neue seminare

  1. 365 Tage DSGVO

    Datenschutz – Best practice, Do´s and Dont´s, Lessons Learned

    • Wien

      15.05.2019
    • Graz

      30.04.2019
  2. Personalentwicklung in der Arbeitswelt 4.0

    Seien Sie gerüstet für die Herausforderungen des digitalen Wandels!

    Online-Zertifikatskurs

    Die moderne Art
    zu lernen

  3. Optimale Datenschutz-Lösungen

    Rechtssicher bei Personal-, Bewerber und Kundendaten

    Inhouse Seminar

    Bedarfsorienterte Schulungen

  4. Präsentation & Rhetorik für Führungskräfte

    Selbstbewusst und klar, authentisch und überzeugend als Führungskraft!

    • Wien

      03.06.2019 10.10.2019
  5. Bilanz und Jahresabschluss

    Die Entscheidungsgrundlage für Ihren wirtschaftlichen Erfolg

    • Wien

      25.04.2019 07.05.2019
  6. Junior Marketing Manager

    Fortgeschrittene Techniken im Digital-Marketing!

    Online-Zertifikatskurs

    Die moderne Art
    zu lernen

  7. Online Marketing Assistent

    Das Praxiswissen für Ihren digitalen Kampagnen-Erfolg!

    Online-Zertifikatskurs

    Die moderne Art
    zu lernen

  8. Haftungsfalle Prokura

    Füllen Sie Ihre Position als Prokurist rechtssicher aus

    • Wien

      03.04.2019

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Weitere super geile Beiträge
  • Führen ohne Vorgesetztenfunktion

    Sie sind Projektmanager und führen Mitarbeiter in einer Gruppe, deren Vorgesetzter Sie nicht sind? Ihnen sind funktionell Mitarbeiter zugeteilt, mit denen Sie das Unternehmensziel, für das Sie verantwortlich sind, erreichen wollen. Die Möglichkeiten eines (arbeitsrechtlichen) Vorgesetzten stehen Ihnen aber nicht zur Verfügung. Hierbei spricht man von lateraler Führung. Lateral (lateinisch: seitlich) führen, wie kann das gehen? Ohne persönliche Weisungen, ohne disziplinäre Mittel, ohne Druck „von oben“. Die Negativaufzählung macht schon deutlich, worauf es hier ankommt. Gefragt sind Einfühlungsvermögen, die Einbindung der unterschiedlichen Persönlichkeiten, das Hinarbeiten auf ein gemeinsames Ziel.Nicht jede Art der Tätigkeit wird sich für laterale Führung eignen. Voraussetzungen für laterale Führung Komplexe Aufgabenstellung Gute Vernetzung der Mitarbeiter Bereitschaft zur Konfrontation und Bearbeitung von Konflikten Gehaltssystem, das an die Aufgabenstellungen angepasst ist Zielvereinbarungen Hohe Motivation bei allen Beteiligten Persönliche Autorität des Führenden Fähigkeit zu Delegieren Handlungsspielraum Der Begriff „Laterale Führung“ entstand in den 1960er-Jahren. In der Organisationsforschung erkannte man bald, dass in Unternehmen und Verwaltungen, auch Krankenhäusern, nicht nur hierarchische, sondern vielfach auf die Seite gerichtete Führungsprozesse wichtig sind. Man fand heraus, dass die Koordination in verschiedenen Abteilungen einer Einrichtung, trotz anderer formaler Anweisungen, ohne Einschaltung einer Hierarchie ablief. Selbst in Armeen, die von Natur aus Prototypen hierarchisch gegliederter Organisationen sind, wird bei komplexen Anforderungen auf laterale Führungsinstrumente gesetzt. Die Person, die lateral führt, übt gewissermaßen eine einem Moderator ähnliche Rolle aus. Der Begriff des „unternehmerisch denkenden Arbeitnehmers“ spielt bei dieser Art von Führung eine große Rolle, sowohl bei den Geführten als auch beim Führenden. Die alte Definition des weisungsgebundenen, persönlich abhängigen Arbeitnehmers, wie wir sie vom Arbeitsrecht kennen, hat hier ausgedient. Sicherlich bleibt die Arbeitgeberfunktion, zu der auch Abschluss, Beendigung, Ausgestaltung der Arbeitsverträge, Weisung und Verwarnung gehören, auf Geschäftsführer- oder Personalleiterebene erhalten. Dies ist auch gar nicht anders denkbar, müssen doch Personalentscheidungen, Standort-, Investitions- und Produktentscheidungen auf zentraler Leitungsebene getroffen werden. Aber das klassische Bild des weisungsabhängigen Angestellten hat hier ausgedient. Fragt sich, ob laterale Führung auch im öffentlichen Dienst anwendbar ist. Vieles ist hier einem „Schema“ untergeordnet, angefangen vom Gehaltsschema, den Dienst- und Besoldungsklassen. Das Instrument der Weisung hat noch große Bedeutung, auch sind die Spitzen der Verwaltung oftmals politisch besetzt und verantwortlich. Schließlich ist eine strikte Bindung an Gesetze und Verordnungen gegeben, die den Spielraum der Aktivitäten des öffentlichen Dienstes einschränken. Bestimmte Verfahren nach Vorschrift des Allg. Verwaltungsverfahrensgesetzes oder anderer Normen sind einzuhalten. Aber es gibt ja auch noch die Privatwirtschaftsverwaltung, die unternehmerische Seite des öffentlichen Dienstes. Hier spielt zwar auch der Einfluss der Politik herein, der strikte Handlungs- und Ablaufrahmen, wie bei der Hoheitsverwaltung, fehlt hier aber. Auch das wäre ein Anwendungsfeld für laterale Führung.   Autor: Dr. Martin Gillinger   Seminartipp! >> Führen ohne Vorgesetztenfunktion
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  • Wie aus dem Karfreitag ein „persönlicher Feiertag“ wurde

    Mit Urteil vom 22.01.2019, C-193/17, Cresco Investigation, stellte der EuGH fest, dass die österreichische Karfreitagsregelung eine unmittelbare Diskriminierung auf Grund der Religion darstelle. In Folge dessen wurden von der österreichischen Regierung zur Herbeiführung einer diskriminierungsfreien Gesetzeslage verschiedenste Ideen – u.a. auch ein „halber“ Feiertag - diskutiert. Schlussendlich beschloss der Nationalrat am 27.02.2019 einen „persönlichen Feiertag“.   1. „Persönlicher Feiertag“ Mit Beschluss vom 27.02.2019 (Kundmachung im BGBl ausständig) wurde im Nationalrat entschieden, dass die Bestimmung, wonach auch der Karfreitag für Angehörige der evangelischen Kirchen AB und HB, der Altkatholischen Kirche und der Evangelisch-methodistischen Kirche ein Feiertag ist, im Arbeitsruhegesetz (ARG) entfallen soll. Mit dem neuen Paragraphen 7a wurde im ARG stattdessen der „persönliche Feiertag“ eingeführt, der auch für Personen, die grundsätzlich vom Anwendungsbereich des ARG ausgenommen sind, wie z.B. leitende Angestellte oder HeimarbeiterInnen, gelten soll. Folgendes ist im Zusammenhang mit dem „persönlichen Feiertag“ zu beachten: Mit dem „persönlichen Feiertag“ wurde kein weiterer Urlaubstag bzw. Feiertag eingeführt, sondern es wurde lediglich geregelt, dass ArbeitnehmerInnen den Zeitpunkt eines (ihnen bereits zustehenden) Urlaubstages pro Urlaubsjahr einseitig bestimmen dürfen. Grundsätzlich ist nämlich jeder Urlaub zwischen ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen zu vereinbaren. Der einseitige Urlaubsantritt stellt – mit Ausnahme eines im Urlaubsgesetz geregelten Falles – grundsätzlich einen Entlassungsgrund dar. Die einzige Bedingung für den nunmehrigen einseitigen Urlaubsantritt an einem Urlaubstag pro Jahr ist, dass die ArbeitnehmerInnen den Zeitpunkt spätestens drei Monate im Vorhinein schriftlich bekannt geben müssen. Dies gilt jedoch nicht für den heurigen Karfreitag, da binnen drei Monaten ab Inkrafttreten der neuen Bestimmungen die ArbeitnehmerInnen den Zeitpunkt des Urlaubsantritts frühestmöglich, spätestens jedoch zwei Wochen davor, den ArbeitgeberInnen mitzuteilen haben. Benötigen die ArbeitgeberInnen die ArbeitnehmerInnen an diesem Tag dennoch, so können die ArbeitnehmerInnen ersucht werden, den „persönlichen Feiertag“ nicht anzutreten. Die ArbeitnehmerInnen sind bei ihrer Entscheidung jedoch frei und es ist keine Interessensabwägung vorzunehmen. Entscheiden sich die ArbeitnehmerInnen, dem Ersuchen der ArbeitgeberInnen nachzukommen, so behalten sie zwar den Urlaubstag, können diesen jedoch (in diesem Urlaubsjahr) nicht mehr einseitig antreten. Es bedarf also für diesen Urlaubstag in der Zukunft einer gültigen Urlaubsvereinbarung. Weiters erhalten ArbeitnehmerInnen für den Tag, an dem sie auf Ersuchen der ArbeitgeberInnen von ihrem „persönlichen Feiertag“ absehen, das doppelte Entgelt.   2. Offene Punkte Trotz rascher Umsetzung des EuGH-Urteils durch die Regierung gibt es noch offene Punkte, die die Gerichte vermutlich in den kommenden Jahren beschäftigten werden. Einerseits ist umstritten, ob der Eingriff des Gesetzgebers in die kollektivvertraglichen Normen betreffend den Karfreitag zulässig ist, und andererseits ist für ArbeitnehmerInnen, die der israelitischen Glaubensgemeinschaft in Österreich angehören, der Versöhnungstag laut Generalkollektivvertrag weiterhin ein arbeitsfreier Tag. In seinem Beschluss vom 27.02.2019 bezog sich der Nationalrat ausschließlich auf den Karfreitag, weshalb nach derzeitiger Lage ArbeitnehmerInnen, die der israelitischen Glaubensgemeinschaft angehören, am Versöhnungstag weiterhin Anspruch auf einen arbeitsfreien Tag haben.   3. Fazit Mit der Einführung des „persönlichen Feiertags“ erhalten ArbeitnehmerInnen keinen zusätzlichen Urlaubs- bzw. Feiertag, sondern haben – unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit – Anspruch, den Zeitpunkt eines Urlaubstages einseitig zu bestimmen, sofern dies drei Monate im Vorhinein schriftlich bekannt gegeben wurde. Trotz rascher Umsetzung durch den Gesetzgeber gibt es noch offene Fragen, weshalb davon auszugehen, dass das Kapitel rund um die Feiertage wahrscheinlich nicht endgültig geschlossen ist.  Autorin: Lisa Sabitzer, Senior Juristin in einem österreichischen Konzern   Seminartipp! >> Arbeitszeitmodelle im Unternehmen
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  • Der Umgang mit der Knappheit

    Ähnlich wie die Volkswirtschaft geht die Betriebswirtschaft vom Gedanken der knappen Ressourcen aus. Somit bedeutet Wirtschaftlichkeit einen rationalen Umgang mit knappen Ressourcen oder auch die Schaffung von Kosten-Nutzen-Relationen. Von der „Handlungswissenschaft“ (heute Handelswissenschaft) zur Funktionenlehre Mit der Betriebsführung, und hier speziell mit Arbeitsteilung, Risikoverteilung und Gewinnstreben beschäftigten sich bereits Gelehrte der Antike.In der Renaissance verstärkte sich der Einfluss der Kaufmannsfamilien und somit der Handel.Die Disziplin der Handlungswissenschaft (von Handlung, Geschäft) entstand im 17. und 18. Jahrhundert mit der immer stärker werdenden Verflechtung des Handels und dem Aufkommen der industriellen Fertigung. Erst nach dem ersten Weltkrieg kommt der Begriff Betriebswirtschaftslehre auf. Moderne Einteilungen sprechen heute von Funktionenlehre (d.h. von betrieblichen Funktionen wie z.B. Beschaffung, Produktion, Transport, Absatz), von Führungslehre (z.B. Organisation, Planung), von Faktorenlehre (z.B. Materialwirtschaft, Finanzwirtschaft), von Querschnittsfunktionen (z.B. Controlling, Marketing) oder von Wirtschaftszweiglehren (z.B. Bankbetriebslehre) Allgemeine oder Spezielle Betriebswirtschaftslehre Die Betriebswirtschaft wird sehr oft in die Allgemeine und in die Spezielle Betriebswirtschaft eingeteilt. Die Allgemeine Betriebswirtschaft beschäftigt sich mit planerischen, organisatorischen und rechnerischen Entscheidungen in Betrieben. Dabei bleibt die Funktion oder die Branche des Betriebes außer Acht. In der Lehre wird dieser Bereich dazu genutzt, um einen Überblick über die Betriebswirtschaft an sich zu vermitteln. Bei der Speziellen Betriebswirtschaftslehre wird Wissen über Branchen vermittelt oder es stehen betriebliche Funktionen im Fokus. Branchenspezifische Ausrichtungen sind: Bankbetriebslehre Versicherungswirtschaft Werbung, Marketing, Medienwirtschaft Gesundheitswesen Verkehr Beispiele für die funktionale Gliederung sind: Organisation Personal Bilanzierung und Wirtschaftsprüfung Controlling Innen oder Außen – der Stakeholderansatz Der Stakeholderansatz erweitert das auf Gewinn ausgerichtete Bild des unternehmerischen Handelns. Bei diesem Ansatz stehen Interessenten, die von außen auf das Unternehmen Einfluss nehmen, im Mittelpunkt. Dies können z.B. Kunden und Lieferanten, Kapital- und Fremdkapitalgeber, aber auch der Staat durch die legislative Gestaltung sein. Der erfolgreiche Ausgleich der Interessensgruppen untereinander ergibt den unternehmerischen Erfolg. Jeder Einflussnehmer, jeder Stakeholder möchte seinen Anteil am unternehmerischen Erfolg. In Geld ausgedrückt ist das ein fairer Produktpreis, angemessene Kapitalzinsenzinsen, Gehälter oder Steuern. Status der Betriebswirtschaftslehre in einer dynamischen Welt Die Betriebswirtschaftslehre, wie sie oft auf Universitäten gelehrt wird, steht in der Kritik, zu formalistisch und zu faktenorientiert zu sein. Andererseits benötigt es Basiswissen, um neue Ansätze und Wege vergleichen und bewerten zu können. Unternehmerische Formen wie der klassische Mittelstand, Start-Ups, Wissenscluster usw. können in der bestehenden Systematik nur schwer abgebildet werden. Digitalisierung und intensiver Datenfluss erfordert neue Wege in der betriebswirtschaftlichen Betrachtung.   Autor: Mag. Andreas Schuhmannwww.unternehmensberatungschuhmann.at   Seminartipp! >> Zum Seminar "BWL kompakt"
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  • Haftung des Geschäftsführers im Zusammenhang mit Cash Pooling

    Cash Pooling ist ein international beliebtes Instrument des konzerninternen Finanzmanagements, welches in den letzten Jahren auch in Österreich an Attraktivität gewonnen hat. Obwohl Cash Pooling mit zahlreichen betriebswirtschaftlichen Vorteilen verbunden ist, birgt es auch gewisse Risiken, die nicht unterschätzt werden sollen. Die Geschäftsführer sind daher bei Abschluss von Cash Pooling-Vereinbarungen zur Vorsicht angehalten.   Cash Pooling als Instrument des konzerninternen Liquiditätsmanagements: Unter Cash Pooling versteht man eine Form des konzerninternen Liquiditätsausgleiches, bei dem eine Konzerngesellschaft, meistens die Konzernobergesellschaft, das Finanzmanagement für sämtliche Konzerngesellschaften übernimmt. Beim effektiven Cash Pooling führen die Tochtergesellschaften ihre überschüssigen Mittel auf das von der Konzernobergesellschaft als Pool-Leader geführte Konto ab. Im Falle der Liquiditätskrise einer Konzerngesellschaft werden ihr wieder die erforderlichen Mittel konzernintern zur Verfügung gestellt. Das mit dem Cash Pooling verfolgte Ziel ist die Vermeidung von externen Kreditaufnahmen und daher vor allem die Reduzierung der konzernweiten Finanzierungskosten. Cash Pooling als Instrument des konzerninternen Liquiditätsmanagements bringt mit sich einige Vorteile: Optimierung des konzernweiten Finanzergebnisses, Ersparnis von Verwaltungs- und Zinskosten, Beschaffung von Kreditmöglichkeiten, welche einzelne Konzerngesellschaften nicht hätten etc. Den betriebswirtschaftlichen Vorteilen stehen allerdings erhebliche wirtschaftliche und rechtliche Risiken gegenüber: erhöhtes Insolvenzrisiko, keine Dispositionsmöglichkeit über die Verwendung eigener liquider Mittel, hohes Haftungspotenzial.   Minimierung der Haftung der Geschäftsführer bei Abschluss von Cash Pooling- Vereinbarungen: Die Überlassung überschüssiger Mittel im Rahmen des Cash Pooling stellt aus rechtlicher Sicht ein Darlehen dar. Bei Gewährung von Darlehen an eine Konzernobergesellschaft oder eine Konzernschwestergesellschaft sind die österreichischen Kapitalerhaltungsvorschriften zu beachten. Die konzerninternen Darlehen müssen daher einem Drittvergleich standhalten oder in sonstiger Weise betrieblich gerechtfertigt sein. Die Zinssätze müssen marktüblich sein, erforderlichenfalls sind auch Sicherheiten zu bestellen. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, besteht ua das Risiko eines Verstoßes gegen das Verbot der Einlagenrückgewähr, welches zur Haftung der Geschäftsführung führen kann. Die Geschäftsführer sind nach der gesetzlich verankerten Business Judgement Rule verpflichtet, im Rahmen ihrer Tätigkeit die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsleiters einzuhalten, sich bei Entscheidungen nicht von sachfremdem Interesse leiten zu lassen und auf Grundlage angemessener Informationen zum Wohle der Gesellschaft zu handeln. Auch beim Cash Pooling hat der Geschäftsführer stets die Eigeninteressen der von ihm vertretenen Gesellschaft zu verfolgen. Das Konzerninteresse ist kein Rechtsfertigungsgrund. Zur Minimierung der mit dem Cash Pooling verbundenen Haftungsrisiken sind den Geschäftsführern daher etwa folgende Vorsichtsmaßnahmen zu raten: Prüfung von Cash Pooling-Vereinbarungen und Rahmenbedingungen im Hinblick auf Vorteile, Nachteile und Risiken für eigene Gesellschaft, Prüfung der Bonität anderer Gesellschaften, umfassende Dokumentation der Entscheidungsgrundlagen, laufende Risikobeurteilung, Vereinbarung von umfassenden Einsichts- und Mitsprachenrechten, Vereinbarung einer Ausstiegsmöglichkeit etc.   Fazit Eine Nichteinhaltung von Sorgfaltspflichten kann nicht nur zivil- und gesellschaftsrechtliche Folgen (wie etwa Schadenersatzpflicht oder Abberufung des Geschäftsführers), sondern auch strafrechtliche Verantwortlichkeit des Geschäftsführers wegen Untreue oder Gläubigerschädigung nach sich ziehen. Eine sorgfältige Analyse von Vorteilen und Risiken beim Cash Pooling ist daher unerlässlich.   Autoren: Dr. Maximilian Zirm, LL.M. Mag. Milka Milicic   Seminartipp! >> Geschäftsführer- und Managerhaftung
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  • Budgetierungskompetenz als Erfolgsfaktor in der Unternehmensführung

    Am Beginn steht die Analyse Einerseits schwächt die Spezialisierung der Branchen und der Marktdruck auf Unternehmen oft die Fokussierung auf strategische Ziele und die kurzfristige Unternehmensplanung. Andererseits werden mittelfristige Überlegungen gegenüber dem Tagesgeschäft vernachlässigt. Daher ist es, unabhängig von der Unternehmensgröße, notwendig, innerbetrieblich eine Budgetierungskompetenz als Teil der Unternehmensführung aufzubauen. Zunächst ist zu überlegen, wer die Empfänger des Budgets sind. Nach außen hin können es z.B. Eigentümer, Kapitalgeber oder Behörden sein, die wichtigeren Empfänger jedoch sind die innerbetrieblichen. Die Anwendungsgebiete für die Budgetierung reichen von monatlichen Erfolgsrechnungen als unmittelbare Anwendung bis hin zu Kostenstellenrechnungen, Produkt-Kalkulationen, Kalkulation von innerbetrieblichen Leistungsverrechnungen oder Investitionsentscheidungen.   Planungszyklus und -verfahren Um der Budgetierung die notwendige Bedeutung zu geben ist sie als Aufgabe in der ersten bzw. zweiten Führungsebene anzusiedeln. Der ideale Zeitpunkt im Jahreskreis zum Start des Budgetierungsprozesses ist der Herbst. Zu diesem Zeitpunkt steht die Analyse des bisher abgelaufenen Geschäftsjahres im Vordergrund sowie die Vorschau zum Jahresende. Danach folgt die operative Budgetierung unter Beachtung der strategischen Zielvorgaben.   Kompetenz ist gefragt! In dieser Phase steht die Kompetenz, die verbalen Vorstellungen der Teilnehmer am Planungsprozess (üblicherweise Geschäftsführer und Abteilungsleiter aller Betriebsbereiche) in Zahlen abzubilden, im Vordergrund. Neben dem betriebswirtschaftlich-fachlichen Können ist auch Moderationswissen und Coachingwissen von Vorteil. Welche Budgetkomponenten und welche Budgetierungsverfahren letztendlich zum Einsatz kommen, liegt in der Erfahrung und dem Einschätzungsvermögen des Prozessverantwortlichen. Der wesentliche Punkt ist, zu erkennen, ob die eingesetzten Instrumente innerbetrieblich akzeptiert werden und auch die notwendige Unterstützung in der Unternehmensführung gewährleisten.   Mitarbeiter und Investitionen als Erfolgsfaktoren Parallel zu der „Budgetierung der Zahlen“ ist auf jeden Fall die Mitarbeitereinsatzplanung und, zur Absicherung der Unternehmenszukunft, ein Mitarbeiterentwicklungsplan unabdingbar. Zu einem attraktiven Arbeitsplatz zählt auch eine attraktive Zukunftsperspektive in der persönlichen Entwicklung.Als weitere Komponente der Budgetierung darf die Investitionsplanung bei Betrieben mit Maschineneinsatz nicht vernachlässigt werden. Hier ist der Budgetplaner gefordert, sich Kompetenzen nicht nur im Bereich der Maschinentechnik, sondern auch in Produktentwicklung anzueignen.   Planungsfehler Nicht zuletzt ist der Umgang mit Planungsfehlern ein sehr sensibler Bereich der Budgetierung und darf nicht ausgeklammert werden. Einerseits ist die Analyse der Fehler wichtig, (Systemfehler, Rechenfehler oder Annahmefehler), andererseits ist die Korrektur und die Vermeidung ebenso wesentlich.   Zusammenfassung Zusammengefasst bedeutet Budgetierungskompetenz höhere Sicherheit in der Gestaltung der Zukunft, überprüfbare Ergebnisse durch Planrechnungen und Kompetenz im Kontakt mit Stakeholdern wie etwa Banken, Versicherungen oder Investoren. Der Budgetierungsverantwortliche selbst bleibt durch seine persönliche Weiterbildung, durch den Austausch mit anderen Rechnungswesen- bzw. Controllingverantwortlichen sowie Branchen und Marktbeobachtung immer auf dem aktuellen Stand der Entwicklung.  Autor: Mag. Andreas SchuhmannUnternehmensberaterwww.unternehmensberatungschuhmann.at Seminartipp! >> Zum Seminar "Budgetierungskompetenz"
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AKTUELLE SEMINARE

  1. 365 Tage DSGVO 365 Tage DSGVO
    365 Tage DSGVO

    Datenschutz – Best practice, Do´s and Dont´s, Lessons Learned

    • Wien

      15.05.2019
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      30.04.2019
  2. Neu im Arbeitsrecht: Der 12-Stunden Tag Neu im Arbeitsrecht: Der 12-Stunden Tag
    Neu im Arbeitsrecht: Der 12-Stunden Tag

    So setzen Sie die neue Rechtslage erfolgreich für Ihr Unternehmen um!

    Afterwork-Seminar

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      09.05.2019 17.10.2019
  3. Das Unternehmens-Cockpit Das Unternehmens-Cockpit
    Das Unternehmens-Cockpit

    Die wichtigsten Kennzahlen für KMU Führungskräfte

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  4. Der Lotuseffekt Der Lotuseffekt
    Der Lotuseffekt

    Wege zu mehr Gelassenheit, Souveränität und Leistungsfähigkeit

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  5. Führen mit Zahlen Führen mit Zahlen
    Führen mit Zahlen

    Aus Kennzahlen erfolgsversprechende Entscheidungen ableiten

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      23.04.2019
  6. Führen ohne Vorgesetztenfunktion Führen ohne Vorgesetztenfunktion
    Führen ohne Vorgesetztenfunktion

    Investieren Sie in Ihre persönliche Führungskompetenz

    • Wien

      25.06.2019
  7. Geschäftsführer- und Managerhaftung Geschäftsführer- und Managerhaftung
    Geschäftsführer- und Managerhaftung

    Haftungsrisiken kennen und bestmöglich absichern

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      27.03.2019 12.06.2019
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      23.05.2019
  8. Haftungsfalle Prokura Haftungsfalle Prokura
    Haftungsfalle Prokura

    Füllen Sie Ihre Position als Prokurist rechtssicher aus

    • Wien

      03.04.2019
  9. Haftungssicher in der Immobilienverwaltung Haftungssicher in der Immobilienverwaltung
    Haftungssicher in der Immobilienverwaltung

    Schützen Sie sich vor Haftungsfallen: Betriebskosten, Verträge, Mängel!

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      17.04.2019
  10. Hart verhandeln Hart verhandeln
    Hart verhandeln

    Wirkungsvoll und souverän auftreten – schlagfertig argumentieren

    • Wien

      10.04.2019 25.11.2019

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