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SEMINARTHEMEN

Seminarprogramm 2020 PDF
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Neue seminare

  1. CE-Kennzeichnung und Verantwortung

    Sorgen Sie für eine fehlerfreie Abwicklung der CE-Prozesse in Ihrem Unternehmen.

    • Wien

      28.10.2020
  2. Change Management aktiv gestalten

    Online-Schulung 2 x 0,5 Tage

    Online-Zertifikatskurs

    Die moderne Art
    zu lernen

  3. Resilienz - für Erfolg in bewegten Zeiten

    Online-Schulung 2 x 0,5 Tage

    Online-Zertifikatskurs

    Die moderne Art
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  4. Haftungssicher in der Immobilienverwaltung

    Schützen Sie sich vor Haftungsfallen: Betriebskosten, Verträge, Mängel!

    • Wien

      25.11.2020
  5. Führen im mittleren Management

    Produktiver Umgang mit widersprüchlichen Erwartungen

    • Wien

      29.09.2020
  6. Vertriebscontrolling 4.0

    Planen und steuern Sie Ihren digitalen Vertrieb mit Daten und Kennzahlen

    • Wien

      13.10.2020

Neues im blog

Weitere super geile Beiträge
  • Kontrolliert aus der Krise mit Vertriebscontrolling

    “Wachsen statt raunzen“ war das Motto, mit dem wir in früheren Jahren Kundenveranstaltungen organisiert haben mit dem Ziel, mehr Geschäft zu machen. Heute dürfen wir hingegen froh sein, wenn unser Unternehmen überlebt – und das gelingt beispielsweise mit vorausschauendem Vertriebscontrolling. In der heutigen Zeit hingegen wirkt “wachsen statt raunzen” fast wie eine Provokation und gleicht einer Respektlosigkeit Firmen gegenüber, die um das wirtschaftliche Überleben kämpfen. Unternehmensberaterinnen und Consultants mussten in den vergangenen Wochen beobachten, wie intensiv an diversen Anträgen gearbeitet worden ist, etwa für: Kurzarbeit Überbrückungskredite Homeoffice-Förderungen Härtefall-Fonds Fixkostenzuschüsse Etc. Es ging vor allem darum, Liquidität in den Unternehmen zu schaffen, damit Firmen die Gehälter zahlen können. „Ich sage Ihnen ehrlich, so eine g´mahde Wies´n ist das nicht, unbürokratisch und schnell an Unterstützung aus dem 38 Milliarden Hilfspaket zu gelangen und ich habe mich selbst dabei ertappt, einige male ordentlich geraunzt zu haben” berichtet Robert Pluim | PBS: „Das Unternehmen entspräche den URG Kriterien nicht, erfülle die Basel III-Kriterien nicht, das UiS Reporting sei negativ, der Einkommensteuerbescheid ist investitionsbedingt negativ etc. – UND schon wurde der Antrag abgelehnt”. Bis Mitte April 2020 wurden Hilfen und Liquidität im Ausmaß von mehr als 5 Milliarden Euro bereitgestellt. Zählt man die Kurzarbeit dazu, kommt man auf beinahe 9 Milliarden Euro. Das sind seit Mitte März lediglich 22,9 % vom Gesamtpaket. Per 17. Juni sehen die Zahlen, laut agenda-austria.at, noch nicht wesentlich besser aus, für die Kurzarbeit wurden erst 2,28 Milliarden von den budgetierten 12 Milliarden Euro ausgegeben. Für die Garantien erst 4,18 Milliarden von 9 Milliarden Euro und vom Härtefallfonds wurden erst 290 Millionen (!) von 2 Milliarden Euro ausgezahlt. Da fragt man sich, was ist mit dem Rest? Die von der Krise betroffenen Unternehmen brauchen schnellere Hilfe als bisher und rasche Absicherung ihrer Liquidität, damit sie wieder hochfahren können, anstatt Insolvenz anmelden zu müssen. Unternehmen mit rein digitalen Geschäftsmodellen und solche, die zu dem klassischen Vertrieb bereits digitale Vertriebsmodelle implementiert haben, zeigen sich überlebensfähig in dieser Krise. Da gibt es einige Berichte von Unternehmen in der Bücherbranche und Lebensmittelbranche, die teilweise sogar ihre Webshops „abgedreht” haben, weil sie mit dem Liefern nicht mehr nachgekommen sind. Andererseits entstanden neue Online-Lieferdienste vor allem im Bereich der Gastronomie. Die Unternehmen, die bereits online präsent waren, machen gute Geschäfte mit der kontaktlosen Zustellung. Einige Restaurants überlegen – basierend auf den Erfahrungen der Corona-Krise – ihr Geschäftsmodell sogar gänzlich auf Onlinebestellungen umzustellen. Die junge österreichische Firma eyeson.com nutzte den allgemeinen Trend und gilt nun als Paradebeispiel für die sichere und praktische Onlinekommunikation im edukativen Bereich. Die Chancen der Digitalisierung in dieser Phase sollten Unternehmen also nutzen: Die individuellen Möglichkeiten sind dort, wo sie einen Mehrwert prognostizieren, zu analysieren, zu entscheiden und zu implementieren. In vielen Branchen gibt es bereits einen klaren „frog-leap” hin zu Onlinegeschäftsmodellen. Die Unternehmen nehmen die Corona-Krise zum Anlass, um ihre Angebote, Vertriebswege und Vermarktungsstrategien zu überdenken und die Digitalisierung in ihren Unternehmen voranzutreiben, um damit die Zukunft besser abzusichern. In diesem Sinne: nicht „raunzen”. Besser ist es, sich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen und Ihre Energie und Ressourcen in die Zukunft Ihres Geschäftsmodells zu investieren.   Autoren: Dieter Puganigg Robert Pluim   Seminartipp! Vertriebscontrolling 4.0
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  • Arbeitsunfall am zweiten Lehrtag

    Ein Lehrling wird zu Beginn seiner Lehrzeit an einer gefährlichen Bandschleifmaschine ohne Not-Aus-Schaltung unterwiesen. Obwohl es sich um rotierende Arbeitsteile handelt, wird ihm die Arbeit mit Handschuhen demonstriert. In der Folge muss der Lehrling ohne Aufsicht arbeiten und ein Werkstück schleifen. Dabei verfängt sich der Handschuh und wird zusammen mit dem Daumen in die Bandschleifmaschine eingezogen. Die Maschine bleibt erst stehen, nachdem das Schleifband reißt.   Der folgende Beitrag gibt einen kurzen Überblick über folgende Fragen: Wie hoch ist das Risiko bei Lehrlingen? Welche Schutzbestimmungen gibt es? Welche Schutzbestimmungen wurden in diesem Fall verletzt? Welche Leistungen erhält der Lehrling im Schadensfall? Was ist das „Dienstgeberhaftungsprivileg“?   Unfälle von Lehrlingen sind leider sehr häufig: Pro Jahr erleiden in Österreich ca. 13.000 Lehrlinge einen anerkannten Arbeitsunfall. Lehrlinge haben aus verschiedensten Gründen ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko: Mangelnde Berufserfahrung, Jugendlicher Leichtsinn, Fehlendes Gefahrenbewusstsein, Körperliche und geistige Entwicklung oftmals noch nicht abgeschlossen.   Im Schnitt erleidet jeder dritte Lehrling während der Lehrzeit einen Arbeitsunfall. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber eigene Schutzvorschriften für Lehrlinge normiert: Das KJBG und die KJBG-VO normieren Schutzvorschriften für Kinder und Jugendliche; in der betrieblichen Praxis spielen vor allem die Schutzvorschriften und Beschäftigungsverbote für Lehrlinge eine zentrale Rolle.   Im oben genannten Fall wurden folgende Rechtsvorschriften missachtet: Beschäftigungsverbot: Bei stationären Bandschleifmaschinen besteht für Lehrlinge im 1. Lehrjahr ein generelles Beschäftigungsverbot (§ 6 Abs 1 Z 6 KJBG-VO). Aufsichtspflichtverletzung: Gemäß § 1 Abs 4 KJBG-VO handelt es sich bei der Aufsicht um die Überwachung durch eine geeignete fachkundige Person, die jederzeit unverzüglich zum Eingreifen bereitstehen muss. Handschuhe: Bei rotierenden Maschinenteilen besteht Einzugsgefahr; hier besteht ein Handschuhtrageverbot.   Lehrlinge sind bei der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) unfallversichert. Im Falle eines Arbeitsunfalles haben sie Anspruch auf das umfangreiche Leistungsspektrum der AUVA: Unfallverhütung, Rehabilitation sowie Geldleistungen. Lehrlinge, die schwere Arbeitsunfälle erleiden, sind auf bestmögliche Leistungen der AUVA de facto angewiesen: Die Möglichkeit, z.B. den Dienstgeber zivilrechtlich zu klagen, wird ihnen durch das „Dienstgeberhaftungsprivileg“ verwehrt.   Hintergrund: Dienstgeber bezahlen die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung. Im Gegenzug „erkaufen“ sich Dienstgeber massive Vorteile bei der zivilrechtlichen Haftung nach Arbeitsunfällen: Gemäß § 334 ASVG haften Dienstgeber oder ihnen gleichgestellte Personen nur bei grober Fahrlässigkeit gegenüber dem Unfallversicherungsträger. Das bedeutet in der Praxis, dass anstelle der Haftung des Dienstgebers ein Rechtsanspruch gegenüber der AUVA tritt. Dieses System hat sich jahrzehntelang bewährt; es vermeidet jedes Jahr zehntausende zivilrechtliche Klagen, sichert den Betriebsfrieden und schafft stattdessen einen eigenen Rechtsanspruch für geschädigte Versicherte. Die AUVA hat eigene, spezialisierte Unfallkrankenhäuser und Rehabilitationszentren eingerichtet, um Versicherte auf höchstem medizinischen Standard betreuen zu können.   Zusammenfassung Auch die beste medizinische Betreuung hat ihre Grenzen: Der Daumen des Lehrlings wurde durch den Arbeitsunfall unwiederbringlich zerstört. Dieser Arbeitsunfall wäre – so wie viele andere – bei Einhaltung der Schutz- und Sorgfaltspflichten leicht zu verhindern gewesen. Prävention ist daher das Gebot der Stunde und erspart menschliches Leid sowie betriebs- und volkswirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe!   Autor: Mag. Roland Nöstlinger   Seminartipp! Sicherheit von Lehrlingen in technischen Betrieben
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  • Kündigung und Kündigungsfrist

    Jedes Unternehmen sieht sich früher oder später mit dem Thema Kündigung einzelner Mit­arbeiter konfrontiert. Eine Kündigung ist die einseitige Beendigung eines Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber oder den Arbeitnehmer. Für eine reibungslose Abwicklung empfiehlt sich in der Regel eine schriftliche Kündigungserklärung.   Kündigungserklärung Die Kündigungserklärung ist die Erklärung, das Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der Kündigungsfrist zu einem bestimmten Termin zu beenden. Sie kann mündlich,       schriftlich oder            konkludent (schlüssig) erfolgen.   „Konkludent“ meint hierbei Handlungen, die unter gewissen Voraussetzungen auch als Willenserklärungen zu verstehen sind. Erst wenn das Verhalten der Person nach der Verkehrssitte sowie nach den üblichen Gewohnheiten und Gebräuchen keinen vernünftigen Grund zu zweifeln zulässt, darf man davon ausgehen, dass der Handelnde auch Rechtsfolgen durch sein Verhalten eintreten lassen will. Manche Kollektivverträge sehen allerdings vor, dass Kündigungen nur schriftlich vorgenommen werden können.   Beispiel - Schriftliche Kündigung Die Kündigung eines Dienstverhältnisses mittels „WhatsApp“ (zB Foto der Kündigungserklärung) ist unwirksam, wenn ein Kollektivvertrag vorsieht, dass Kündigungen nur schriftlich vorgenommen werden können. Die vorzeitige Auflösung eines Lehrverhältnisses mittels SMS ist rechtswidrig, da diese nicht dem Schriftlichkeitsgebot des § 15 Abs 2 BAG entspricht.   Die Kündigung wird wirksam, wenn sie dem Arbeitnehmer zugegangen ist. Eine einmal ausgesprochene Kündigung kann einseitig – also ohne Zustimmung des anderen Vertragsteils – nicht mehr zurückgenommen werden.   Kündigungsfrist Als Kündigungsfrist wird der Zeitraum zwischen Zugang der Kündigung und dem Kündigungstermin bezeichnet. Der Kündigungstermin ist der letzte Tag des Arbeitsverhältnisses. Es handelt sich um den Zeitpunkt, an dem das Arbeitsverhältnis aufgelöst sein soll. Die Länge der Kündigungsfrist ist davon abhängig, ob ein Arbeiter oder Angestellter kündigt oder gekündigt wird       es eine besondere Regelung bezüglich der Kündigungsfrist im jeweils geltenden Kollektivvertrag, in Betriebsvereinbarungen oder in den einzelnen Arbeitsverträgen gibt. Zeitwidrig ist eine Kündigung, wenn die Kündigungsfrist oder ein Kündigungstermin nicht eingehalten wird. Auch eine zeitwidrige Kündigung ist wirksam. Das Arbeitsverhältnis endet auch in diesem Fall zum – wenn auch verfehlten – Kündigungstermin laut ausgesprochener Kündigung. Der gekündigte Arbeitnehmer hat aber Anspruch auf Kündigungsentschädigung. Die Kündigungsentschädigung ist ein Ersatzanspruch auf das Entgelt bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses, welches der Arbeitnehmer noch bekommen hätte, wäre das Arbeitsverhältnis ordnungsgemäß (unter Einhaltung der vorgeschriebenen Kündigungsfrist und/oder eines vorgeschriebenen Kündigungstermins) gekündigt worden.   Seminartipp! E-Mail Seminar „Kündigung und Entlassung“
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  • Virenübertragung und Raumklima

    Derzeit besteht große Unsicherheit darin, wie sich das Wohn/Büroraumklima auf die Übertragungswege durch Viren (aktuell Corona-Viren) auswirkt. Ausreichende Lüftung ist der Schlüssel zur Risikominimierung. Für Wohnungen und Büros ist es ratsam, die Fenster bei Daueraufenthalt alle zwei bis drei Stunden vollständig zu öffnen und durchzulüften. Das ist prinzipiell aus lufthygienischen Gründen sinnvoll – unabhängig von der derzeitigen Situation mit Corona-Viren. Ein Lüftungsvorgang dauert im Winter wenige Minuten, in der wärmeren Jahreszeit ist Dauerlüftung empfehlenswert. Bei Querlüftung verringern sich diese Zeitangaben nochmals, sodass dann im Winter noch weniger Heizenergie aus den Räumen verloren geht.   Lüftungs- und Klimaanlagen als Virenverbreiter? Dass (gut gewartete) Lüftungs- und Klimaanlagen Viren von einem Raum zum anderen bringen, entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Ganz im Gegenteil – sie tragen zu einer Verbesserung der Innenraumluftqualität durch Abfuhr von CO2 und flüchtigen organischen Substanzen bei. Bei Frischluftanlagen bestehen keinerlei Bedenken, bei Umluftanlagen ist eine Vertragung von Viren sehr unwahrscheinlich. Sicherheitshalber sollte der Umluftanteil möglichst reduziert werden. Raumbezogene Klimageräte müssen mit wirksamen Luftreinigern ausgestattet sein, von billigen Geräten ohne geeignete Filter sollte in Büros Abstand genommen werden. Wichtig ist die Wartung der Anlage. Das bedeutet regelmäßige Überprüfung, eben Wartung und Reinigung (Filtertausch, Leitungsreinigung). Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass das Corona-Virus länger in Innenräumen überlebt, wenn es eher kühle und trockene Bedingungen vorfindet. Daher sollte auch bei wärmerem Wetter die Temperatur der gekühlten Raumluft nicht unter 21°C fallen und die relative Raumluftfeuchtigkeit nicht unter 30 %.   Keine Ventilatoren verwenden! Die Verwendung von Ventilatoren ist nur dann empfehlenswert, wenn sich lediglich eine Person in einem Raum befindet. Bei mehreren Personen in einem Raum ist von einer künstlichen Luftzirkulation mittels Ventilator abzusehen, da das Risiko einer aerogenen Übertragung von Viren damit erhöht wird. Desinfektionsmaßnahmen wie Vernebeln von Wirkstoffen werden von allen relevanten Expertinnen und Experten abgelehnt. Sie sind wenig effektiv und aus gesundheitlichen Gründen (Einatmen von Desinfektionsmittel) bedenklich.   Fazit Die besten Ratschläge zur Risikoverminderung einer Virenübertragung in Innenräumen bei hoher Personenbelegung sind immer noch die, die wir in den letzten Monaten antrainiert haben: Abstand halten – vermehrtes Händewaschen – Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes – vermehrte Oberflächenreinigung mit handelsüblichen Mitteln.   Autor: Dipl.-Ing. Dieter Werner, MSc   Seminartipp! Schimmelpilz in Gebäuden
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  • Entsendung und Dienstreise

    In der Praxis ist die Abgrenzung von Entsendung einerseits und Dienstreise andererseits wesentlich. Dies hat zahlreiche arbeitsrechtliche und steuerliche Implikationen - zum Beispiel in Hinblick auf Fahrtkostenersatz, Arbeitszeit, Taggelder und Heimreiseregelungen. Im Sinne der Entsenderichtlinie gilt als entsandter Arbeitnehmer jeder Arbeitnehmer, der während eines begrenzten Zeitraums seine Arbeitsleistung im Hoheitsgebiet eines anderen Mitgliedstaats als demjenigen erbringt, in dessen Hoheitsgebiet er normalerweise arbeitet. Die Entsendung von Arbeitnehmern ist folglich eine spezifische Form der grenzüberschreitenden Mobilität von Arbeitskräften, die für den freien Dienstleistungsverkehr, einen der Eckpfeiler des Binnenmarkts, sehr wichtig ist. Unternehmen können in einem anderen Mitgliedstaat Dienstleistungen erbringen, ohne sich dort auch niederlassen zu müssen. Nach der Rechtsprechung liegt eine Dienstreise vor, wenn der Arbeitnehmer über Auftrag des Arbeitgebers vorübergehend seinen Dienstort (seine Arbeitsstätte) verlässt, um an anderen Orten seine Arbeitsleistung zu erbringen. Vorsicht ist insofern geboten, als zahlreiche Kollektivverträge Definitionen und Regelungen zu Dienstreisen enthalten. Beispielsweise kann hierbei auch einschlägig sein, dass der Arbeitnehmer im Rahmen der Dienstreise so weit weg von seinem oder ihrem üblichen Dienstort arbeitet, dass ihm eine tägliche Rückkehr zum Wohnort nicht zugemutet werden kann. Dem Wesen nach kommt es daher zu Überschneidungen von Dienstreise und Entsendung. Nach der Lehre wird darauf abgestellt, ob die Parteien im Zeitpunkt der Entsendung die Absicht hatten, dass der Mitarbeiter für eine längere Zeit im Ausland verbleiben soll. In diesem Fall entfielen die Ansprüche, die der Arbeitnehmer unter Berufung auf eine Dienstreise daraus ableiten könnte. Hat der Arbeitseinsatz bloß vorübergehenden Charakter und mangelt es an der Eingliederung in den Zielbetrieb und einer umfassenden Weisungsbefugnis des Zielbetriebs, so liegt in der Regel eine Dienstreise und keine Entsendung vor.   Praxistipp: Es empfiehlt sich eine individuelle Vertragsgestaltung mit dem Mitarbeiter, sofern Ent-sendungen in der Zukunft absehbar sind, oder die Tätigkeit mit regelmäßigen Dienstreisen verbunden ist, anlässlich der Aufnahme des Dienstverhältnisses zu vereinbaren. Eine Entsendevereinbarung sollte jedenfalls eine ausgewogene Kostentragungsregel enthalten. Im Falle der Dienstreise sind kollektiv- und einzelvertragliche Regelungen zum Kostenersatz zu beachten. Einzelverträge dürfen dabei aber nicht ungünstiger als der Kollektivvertrag sein!   Seminartipp! E-Mail Seminar Entsendungen und Dienstreisen
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