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SEMINARTHEMEN

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Neue seminare

  1. 365 Tage DSGVO

    Datenschutz – Best practice, Do´s and Dont´s, Lessons Learned

    • Wien

      25.09.2019
  2. Leadership 4.0

    Führung und Management im Zeitalter des digitalen Wandels

    • Wien

      20.11.2019
  3. Basiswissen Controlling

    Grundlagen und Instrumente des Controllings

    • Wien

      24.09.2019
  4. Präsentation & Rhetorik für Führungskräfte

    Selbstbewusst und klar, authentisch und überzeugend als Führungskraft!

    • Wien

      10.10.2019
  5. Employment in Austria

    Learn all about opportunities and risks in labour law in Austria

    • Wien

      16.10.2019

Neues im blog

Weitere super geile Beiträge
  • Bilanz und Jahresabschluss

    Die für das Rechnungswesen geltenden wesentlichen Vorschriften sind in UGB und BAO festgelegt. Demnach hat der Unternehmer Bücher zu führen und in diesen seine unternehmerischen Geschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ersichtlich zu machen. Die – heute überwiegend digital durchführbare – Buchführung ist das zahlenmäßige Abbild der Geschäftstätigkeit des Unternehmens in einem Geschäftsjahr und damit eine ganz wichtige Selbstinformationsquelle für die Führung. Sie dient auch dazu, den gesetzlich fixierten Informationsrechten der Behörden, vor allem Fiskus und Sozialversicherung, nachzukommen. In der Finanzbuchhaltung werden die einzelnen Geschäftsfälle chronologisch (in zeitlicher Reihenfolge im Grundbuch bzw. „Journal“) und systematisch (im Hauptbuch auf Konten) erfasst. In der Finanzbuchhaltung werden (überwiegend in Form der sog. doppelten Buchhaltung) in der Bilanz Vermögen (auf der Aktiv-Seite) sowie Schulden („Fremdkapital“) und Eigenkapital (beides auf der Passiv-Seite) aufgezeichnet und Aufwände und Erträge in einer Periode ermittelt (in der Gewinn- und Verlustrechnung, GuV, bzw. – vereinfacht gesagt: für kleinere Unternehmen – in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung). Mit Ende des Geschäftsjahres werden im Rahmen der Bilanzierung die Konten und Bücher nach transparenten Regeln abgeschlossen und daraus der Periodenerfolg, die Bemessungsgrundlage für Steuern und Ausschüttungen, ermittelt. Unter Bilanzierung ist im engeren Sinne die Erstellung einer Bilanz zu verstehen. Im weiteren Sinne werden darunter alle Tätigkeiten zur Erstellung des Jahresabschlusses verstanden. Ergebnis der Bilanzierungsarbeiten ist der Jahresabschluss. Der Jahresabschluss umfasst: Bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften: Bilanz und GuV Bei Kapitalgesellschaften: Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht Zusätzliche Bestandteile in der Rechnungslegung von Konzernen Die Bilanzierung ist Teil des externen Rechnungswesens, das Außenstehenden ein möglichst zutreffendes Bild der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens geben soll. Informationsadressaten eines Jahresabschlusses sind Externe wie vor allem Banken, Lieferanten, Finanzbehörden, Investoren und auch Konkurrenten. Im Zuge der Bilanzierung wird der Gewinn bzw. Verlust in der doppelten Buchhaltung zweifach ermittelt: Einerseits in der Bilanz als Unterschiedsbetrag zwischen dem Reinvermögen (= Eigenkapital) am Anfang des Geschäftsjahres mit dem Reinvermögen an seinem Ende (= „Betriebsvermögensvergleich“) und andererseits in der GuV als Differenz zwischen Erträgen und Aufwänden. Das Ergebnis (Gewinn oder Verlust) muss in beiden Fällen gleich sein. Der Gewinn eines Jahres in der GuV heißt Jahresüberschuss, der Verlust wird Jahresfehlbetrag genannt. Erzielt nun ein Unternehmen einen Gewinn, erhöht dieser das Eigenkapital („Reinvermögen“), erzielt es einen Verlust, verringert er es. Ziel jedes Unternehmers bzw. Unternehmens ist die Erhöhung des Eigenkapitals. Bilanz und GuV sind aber keineswegs nur Rechenschemata zur Vergangenheitsbetrachtung, sie eignen sich auch vortrefflich für Zwecke der Planung bzw. Budgetierung (Planbilanz bzw. Plan-GuV) und zur Ableitung von (Plan- bzw. Ist-)Kennzahlen und damit als Grundlage für Entscheidungen. Deren Qualität steigt wiederum mit der Sorgfalt und der Aussagekraft von Buchführung und Jahresabschluss.   Autor: Mag. Dr. Helmut Siller, MSc   Seminartipp! Bilanz und Jahresabschluss – verstehen und interpretieren
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  • Controlling im digitalen Wandel?

    Das Rollenbild der Controllerin, des Controllers und ihrer Aufgaben erlebt einen stürmischen Wandel. Zunächst standen Kostenrechnung und betriebliche Kennzahlen im Vordergrund, es erfolgte eine Erweiterung um Steuerungsgrößen aus dem Finanz- und Finanzierungsbereich. Zuletzt gab es neue Ansätze wie etwa die Balanced Scorecard. Auch das Rollenbild der Controllerin, des Controllers hat sich gewandelt: Während lange Zeit die Frage diskutiert wurde, ob das Controlling als Stabs- oder Linienfunktion anzusehen ist, steht heute außer Frage, dass ControllerInnen gleichberechtigte Businesspartner sind.   Datenbasis im Fokus Während zunächst das Controlling mit der Außerstreitstellung des Datenmaterials und der kontinuierlichen Zurverfügungstellung und Interpretation der Ergebnisse beschäftigt war, stehen heute ganz andere Themen im Mittelpunkt: Die Schnelllebigkeit der Märkte (und ihre globale Wirkung), die sinkende Berechenbarkeit und Eindeutigkeit sowie steigende Komplexität von Märkten, Kunden und Preisen. Um große Datenmengen (die in ihrer Vielfalt auch immer leichter zu beschaffen sind) aufzubereiten, gibt es bereits sehr praktikable Systeme. Die Qualifizierung der ControllerInnen im Bereich der Mathematik und Statistik ist aber zusätzlich notwendig um die richtigen Analysemethoden zu finden.   Das zukünftige Berufsbild der ControllerInnen – Self Controlling Die Entwicklung digitaler Analysetools erleichtert den effizienten Zugang und die kontinuierliche Abfrage von Informationen in hoher Qualität und greift somit in die Kernkompetenz der ControllerInnen ein. Diese müssen mit neuen Fähigkeiten dagegenhalten: Genaue Kenntnisse des Unternehmens (ControllerInnen durchlaufen heute bereits innerbetrieblich Positionen in verschiedenen Bereichen) und der Geschäftsprozesse, umgehen können mit unsicheren Marktverhältnissen und erlernen neuer Methoden, um weiterhin die eigene Beratungskompetenz aufrechtzuerhalten. ControllerInnen werden in Zukunft verstärkt Wissensvermittler für Datenbanken, Datenstrukturen, branchenfremde Entwicklungen oder statistische Methoden. Die sinnvolle Verknüpfung von Daten wird wesentlich zur Erarbeitung von aussagekräftigen Ergebnissen beitragen. In Verbindung mit sozialen Persönlichkeitsfaktoren (Moderation, Teamfähigkeit, Menschenkenntnis) und der stärkeren Berücksichtigung der Unternehmenskultur ergibt sich ein neues Berufsprofil.   Zusammenfassung Controlling wird zukünftig neben den bisherigen Aufgaben (die ebenfalls einer Optimierung und Effizienzsteigerung unterliegen) zusätzliche Bereiche übernehmen müssen. Hierbei wächst aber die Konkurrenz durch neue Berufsbilder rasant schnell heran. Permanente persönliche Weiterentwicklung und aktives Erlernen neuer Fähigkeiten wird die tägliche Controllerarbeit begleiten.   Autor: Mag. Andreas Schuhmann   Seminartipp! Basiswissen Controlling
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  • Controlling als Planungs-, Informations- und Kontrollinstanz im Unternehmen

    Die immer größer werdenden Informationseinheiten, welche Unternehmen sammeln und auswerten können, machen es der Unternehmensführung zunehmend schwerer zu unterscheiden, welche Informationen relevant sind und welche nicht. Hier liegt die große Stärke eines guten Controllings, das die Entscheidungsvorbereitung im Unternehmen übernehmen kann. Controlling kommt nicht, wie so oft angenommen von Kontrolle, sondern bedeutet übersetzt so viel wie steuern, bändigen oder regeln. Wenn man sich die Übersetzung vor Augen führt, wird auch ganz schnell klar, dass die Aufgabengebiete im Controlling viel mehr sind als nur eine „Kontrolle“.Grundsätzlich ist es ein Führungsunterstützungssystem, welches sicherstellen soll, dass Planung, Kontrolle und Informationsversorgung zum Wohle des Unternehmens aufeinander abgestimmt sind. Dies bedeutet natürlich auch, dass unternehmerische Entscheidungen weiterhin durch die Unternehmensleitung getroffen werden. Das Controlling dient lediglich der sogenannten Entscheidungsvorbereitung. Genauer gesagt gehören zu den klassischen Aufgaben des Controllings folgende Bereiche: Gestaltung des gesamten Planungs- und Kontrollsystems durch Festlegung von Planungsabläufen, Vorgabe von Planungs- und Kontrollzeitpunkten, Entwicklung und Pflege von Planungsinstrumenten, etc. Informationsversorgung des Managements durch Erstellung und Verteilung zielgruppenspezifischer Berichte (Berichtswesen) Unterstützung des Managements bei strategischen (z.B. Entwicklung neuer Geschäftsfelder), taktischen (z.B. Investitionsanalysen) und operativen Planungen und Entscheidungen (z.B. Produktionsprogrammplanung) Koordination der Budgetierung; das integrierte Unternehmensbudget zeigt die monetären Ergebnisse der aufeinander abgestimmten (Jahres-)Teilpläne (z.B. Absatzplan, Lagerplan, Produktionsplan, Investitionsplan, Personalplan) in Form einer Planbilanz, einer Plan-GuV, einer Plan-Geldflussrechnung sowie Plan-Kennzahlen. Durchführung von Wirtschaftlichkeitskontrollen (z.B. Gegenüberstellung von Plan- und Ist-Kosten) und Analyse identifizierter Abweichungen Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit ein Controlling für spezifische Bereiche zu installieren, welche Unternehmen eventuell besonders betrachten wollen, wie z.B. Risikocontrolling, Projektcontrolling, Innovationscontrolling, Personalcontrolling, Gleichstellungs-Controlling, etc. Für all diese Aufgaben bedarf es einer sehr heterogenen Herangehensweise. Auch diverse Instrumente (z.B. Kostenmanagement, Unternehmensanalyse) werden unterstützend verwendet, verleihen dem Aufgabengebiet jedoch zusätzliche Komplexität. ControllerInnen haben oft unterschiedliche Vorerfahrungen und sehen sich mit vielen unterschiedlichen Herausforderungen im Unternehmen konfrontiert. Oft gibt es, vor allem in KMUs, keine spezifische Stelle mit der ausdrücklichen Beschreibung „Controlling“. Häufig werden die Aufgaben von verschiedenen Personen, wie z.B. der Geschäftsführung selbst, der Leitung des Rechnungswesens, oä. wahrgenommen. Umso wichtiger ist es, zumindest die grundlegenden Aufgaben und Instrumente zu kennen und deren Einsatzmöglichkeiten im Unternehmen zu verstehen. Denn dadurch kann das Controlling seine volle Stärke als Planungs-, Informations- und Kontrollinstanz im Unternehmen wahrnehmen.   Autorin: Katharina Felleitner, MSc - Bereichsleiterin und Lektorin für Betriebswirtschaftslehre   Seminartipp! Basiswissen Controlling
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  • Employment law in Austria

    Employment law, like few other fields of law in Austria, is subject to constant alterations. Running a company in Austria correctly and cost-effectively requires extensive and up-to-date knowledge in terms of employment law. It is therefore necessary to stay up to date in the most important areas. In practice, most and most serious errors happen in the following areas:   1. Misclassification of employment relationships At the beginning of each employment it must be decided whether a real employment contract, a so- called free employment contract or a contract for works and services is to be concluded. A misclassification can lead to high claims on the part of the employees and additional payments as well as penalties imposed by the authorities.   2. Commencement and termination of employment contracts Especially when concluding an employment contract and also when terminating the employment relationship, there are pitfalls for employers and there is a lot to consider. For example, the obligation to work overtime must be agreed and, when the employment relationship is terminated, not only the provisions of the employment contract must be observed but also those of relevant collective regulations.   3. Working hours In Austria, it has been permissible to work 12 hours per day and 60 hours per week since 1st September 2018. But are these hours subject to surcharges? This depends on the agreement with the employee and also on the collective agreements of the employer's sector, the so-called collective bargaining agreements. Flexibility in working time is a complex area and must be adapted precisely to the needs of the employer.   4. Vacation Paid holidays must usually be agreed in Austria. Unilateral requirements from employers or employees are rarely permitted.   5. Remuneration Most industries in Austria are characterized by minimum wages that must be paid. However, all-in agreements and lump sum overtime payments are valid.   6. Works agreements Works councils have extensive rights in Austria. The most important are those according to which certain measures may not be implemented by the employer without approval of the works council. Such approval usually requires a written agreement with the works council, the so-called works agreement. This applies in particular to the use of operating resources like company cars or mobile devices, IT systems, control measures like GPS in company cars or mobile devices, personnel data systems and working time models. ln these areas, it must be checked on a case by case basis whether a works agreement has to be concluded or the employer is entitled to act on his own discretion. In order to avoid the pitfalls companies must be aware of their legal duties and options under Austrian employment law.   Author: Mag. Erwin Fuchs   Seminar recommendation: Employment in Austria
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  • Umgang mit dem Betriebsrat aus Arbeitgebersicht in Bezug auf die Bereitstellung von Sachmitteln

    Allgemeines Wird in einem Unternehmen bzw. Betrieb ein Betriebsrat gewählt und gab es vorher keinen oder gibt es bereits einen Betriebsrat und ändern sich im Laufe der Zeit die Kommunikationswege und –mittel oder aber die Größe des Betriebes, entstehen sowohl auf Seiten des Betriebsrates als auch beim Betriebsinhaber die Fragen, ob der Betriebsrat ein Recht auf die Beistellung von Sacherfordernissen hat und wenn ja, auf welche? Grundsätzlich sind dem Betriebsrat zur ordnungsgemäßen Erfüllung seiner Aufgaben Räumlichkeiten, Kanzlei- und Geschäftserfordernisse sowie sonstige Sacherfordernisse in einem der Größe des Betriebes und den Bedürfnissen des Betriebsrates angemessenen Ausmaß vom Betriebsinhaber unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Desgleichen hat der Betriebsinhaber unentgeltlich für die Instandhaltung der bereitgestellten Räume und Gegenstände zu sorgen. Die Frage, ob dem Betriebsrat Sacherfordernisse zur Verfügung gestellt werden müssen, kann also mit ja beantwortet werden.   Auf welche Sacherfordernisse hat der Betriebsrat also nun ein Recht? Immer wieder gibt es Meinungsverschiedenheiten darüber, ob ein Diensthandy ausreicht, ein Laptop zur Verfügung gestellt oder gar ein Dienstfahrzeug angeschafft werden muss. Dies hängt sehr von den Bedürfnissen des jeweiligen Betriebsrates ab z.B., welche örtlichen und technischen Gegebenheiten im Betrieb bzw Unternehmen vorliegen oder wie viele Mitarbeiter im Betrieb beschäftigt sind. Der Umfang der Beistellungspflicht erfolgt nach einer Interessenabwägung. Hier sind also die Bedürfnisse des Betriebsrates auf der einen Seite und die Größe des Betriebes auf der anderen Seite gegeneinander abzuwägen, wobei das gesetzliche Kriterium der „Größe des Betriebes“ im Sinne der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Betriebsinhabers zu verstehen ist. Sacherfordernisse, die sowieso schon in betriebsüblicher Verwendung stehen und damit ohnehin einer Mehrzahl von Arbeitnehmern vom Betriebsinhaber zur Verfügung gestellt werden, dürfen dem Betriebsrat nicht verweigert werden. Darunter könnte heutzutage wohl ein Diensthandy fallen. Auch die Größe der zur Verfügung gestellten Räume hängt von der Größe des Betriebs ab und haben grundsätzlich innerhalb des Betriebes zu liegen, sofern dies räumlich möglich ist. Der Betriebsinhaber hat neben den Räumlichkeiten auch die im Gesetz angeführten Kanzlei- und Geschäftserfordernisse zur Verfügung zu stellen. Dazu zählen neben der üblichen Büroausstattung auch Schreibmaterial, Computer, Faxgerät, Telefonanschluss und die entsprechende Fachliteratur. Weiters ist bei Vorhandensein eines internen Computer-Kommunikationsnetzes in einem Betriebs („Intranet“), auch dem Betriebsrat der Zugang zu diesem Intranet und die Möglichkeit der Verständigung der anderen Arbeitnehmer und auch die Funktion „Mail an alle“ einzuräumen. Bei einem Dienstfahrzeug kommt es ebenso auf die Leistungsfähigkeit die Größe des Betriebs und die Bedürfnisse des Betriebsrates an. Hier spielen bei der Größe des Betriebes nicht nur die Mitarbeiterzahlen, sondern auch die örtliche Lage des Betriebs und etwaige angeschlossene Arbeitsstätten und deren Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz eine Rolle. In großen Betrieben kann der Betriebsinhaber unter Umständen sogar dazu verpflichtet sein, dem Betriebsrat zeitweise oder dauerhaft eine Schreibkraft beizustellen, wenn die Betriebsratstätigkeit dies erfordert und es dem Betriebsinhaber zumutbar ist. Die Bedürfnisse des Betriebsrates für die Sacherfordernisse sind vom Betriebsrat nachzuweisen.   Wer trägt die Kosten und wem gehören die Sachen? Die Kosten für die vom Betriebsrat für seine Tätigkeiten benötigten Sachen trägt der Betriebsinhaber. Die zur Verfügung gestellten Sacherfordernisse bleiben im Eigentum des Betriebsinhabers. Die Sachen gehen daher nicht in das Eigentum des Betriebsrates über – hier gilt also grundsätzlich dasselbe wie bei Betriebsmitteln (z.B. Diensthandy und Laptop) für Arbeitnehmer.   Zusammenfassung Der Betriebsinhaber ist also verpflichtet, dem Betriebsrat Sacherfordernisse zur Verfügung zu stellen, damit dieser seine Tätigkeiten ausüben kann. Zu beachten gilt aber: sollte der Betriebsinhaber seiner Verpflichtung nicht nachkommen, kann der Betriebsrat zur Durchsetzung gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen. Für Betriebsinhaber gilt in der Praxis auch, ein sogenanntes „Anfüttern“ des Betriebsrates zu verhindern, bei dem der Betriebsrat zu Handlungen bewegt werden soll, die er sonst nicht getan hätte. Die Komplexität der Thematik des „Anfütterns“ sprengt hier aber den Rahmen. Welche Sacherfordernisse nun zur Verfügung gestellt werden müssen, kann unter anderem anhand der Leistungsfähigkeit des Betriebes und der Bedürfnisse des Betriebsrates entschieden werden.   Autor: RA Mag. Lukas Disarò   Seminartipp! Rechtskonformer Umgang mit dem Betriebsrat
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