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SEMINARTHEMEN

Seminarprogramm 2019 PDF
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Neue seminare

  1. 365 Tage DSGVO

    Datenschutz – Best practice, Do´s and Dont´s, Lessons Learned

    • Wien

      15.05.2019
    • Graz

      30.04.2019
  2. Personalentwicklung in der Arbeitswelt 4.0

    Seien Sie gerüstet für die Herausforderungen des digitalen Wandels!

    Online-Zertifikatskurs

    Die moderne Art
    zu lernen

  3. Optimale Datenschutz-Lösungen

    Rechtssicher bei Personal-, Bewerber und Kundendaten

    Inhouse Seminar

    Bedarfsorienterte Schulungen

  4. Präsentation & Rhetorik für Führungskräfte

    Selbstbewusst und klar, authentisch und überzeugend als Führungskraft!

    • Wien

      03.06.2019 10.10.2019
  5. Bilanz und Jahresabschluss

    Die Entscheidungsgrundlage für Ihren wirtschaftlichen Erfolg

    • Wien

      25.04.2019 07.05.2019
  6. Junior Marketing Manager

    Fortgeschrittene Techniken im Digital-Marketing!

    Online-Zertifikatskurs

    Die moderne Art
    zu lernen

  7. Online Marketing Assistent

    Das Praxiswissen für Ihren digitalen Kampagnen-Erfolg!

    Online-Zertifikatskurs

    Die moderne Art
    zu lernen

  8. Haftungsfalle Prokura

    Füllen Sie Ihre Position als Prokurist rechtssicher aus

    • Wien

      03.04.2019

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Weitere super geile Beiträge
  • Der Umgang mit der Knappheit

    Ähnlich wie die Volkswirtschaft geht die Betriebswirtschaft vom Gedanken der knappen Ressourcen aus. Somit bedeutet Wirtschaftlichkeit einen rationalen Umgang mit knappen Ressourcen oder auch die Schaffung von Kosten-Nutzen-Relationen. Von der „Handlungswissenschaft“ (heute Handelswissenschaft) zur Funktionenlehre Mit der Betriebsführung, und hier speziell mit Arbeitsteilung, Risikoverteilung und Gewinnstreben beschäftigten sich bereits Gelehrte der Antike.In der Renaissance verstärkte sich der Einfluss der Kaufmannsfamilien und somit der Handel.Die Disziplin der Handlungswissenschaft (von Handlung, Geschäft) entstand im 17. und 18. Jahrhundert mit der immer stärker werdenden Verflechtung des Handels und dem Aufkommen der industriellen Fertigung. Erst nach dem ersten Weltkrieg kommt der Begriff Betriebswirtschaftslehre auf. Moderne Einteilungen sprechen heute von Funktionenlehre (d.h. von betrieblichen Funktionen wie z.B. Beschaffung, Produktion, Transport, Absatz), von Führungslehre (z.B. Organisation, Planung), von Faktorenlehre (z.B. Materialwirtschaft, Finanzwirtschaft), von Querschnittsfunktionen (z.B. Controlling, Marketing) oder von Wirtschaftszweiglehren (z.B. Bankbetriebslehre) Allgemeine oder Spezielle Betriebswirtschaftslehre Die Betriebswirtschaft wird sehr oft in die Allgemeine und in die Spezielle Betriebswirtschaft eingeteilt. Die Allgemeine Betriebswirtschaft beschäftigt sich mit planerischen, organisatorischen und rechnerischen Entscheidungen in Betrieben. Dabei bleibt die Funktion oder die Branche des Betriebes außer Acht. In der Lehre wird dieser Bereich dazu genutzt, um einen Überblick über die Betriebswirtschaft an sich zu vermitteln. Bei der Speziellen Betriebswirtschaftslehre wird Wissen über Branchen vermittelt oder es stehen betriebliche Funktionen im Fokus. Branchenspezifische Ausrichtungen sind: Bankbetriebslehre Versicherungswirtschaft Werbung, Marketing, Medienwirtschaft Gesundheitswesen Verkehr Beispiele für die funktionale Gliederung sind: Organisation Personal Bilanzierung und Wirtschaftsprüfung Controlling Innen oder Außen – der Stakeholderansatz Der Stakeholderansatz erweitert das auf Gewinn ausgerichtete Bild des unternehmerischen Handelns. Bei diesem Ansatz stehen Interessenten, die von außen auf das Unternehmen Einfluss nehmen, im Mittelpunkt. Dies können z.B. Kunden und Lieferanten, Kapital- und Fremdkapitalgeber, aber auch der Staat durch die legislative Gestaltung sein. Der erfolgreiche Ausgleich der Interessensgruppen untereinander ergibt den unternehmerischen Erfolg. Jeder Einflussnehmer, jeder Stakeholder möchte seinen Anteil am unternehmerischen Erfolg. In Geld ausgedrückt ist das ein fairer Produktpreis, angemessene Kapitalzinsenzinsen, Gehälter oder Steuern. Status der Betriebswirtschaftslehre in einer dynamischen Welt Die Betriebswirtschaftslehre, wie sie oft auf Universitäten gelehrt wird, steht in der Kritik, zu formalistisch und zu faktenorientiert zu sein. Andererseits benötigt es Basiswissen, um neue Ansätze und Wege vergleichen und bewerten zu können. Unternehmerische Formen wie der klassische Mittelstand, Start-Ups, Wissenscluster usw. können in der bestehenden Systematik nur schwer abgebildet werden. Digitalisierung und intensiver Datenfluss erfordert neue Wege in der betriebswirtschaftlichen Betrachtung.   Autor: Mag. Andreas Schuhmannwww.unternehmensberatungschuhmann.at   Seminartipp! >> Zum Seminar "BWL kompakt"
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  • Haftung des Geschäftsführers im Zusammenhang mit Cash Pooling

    Cash Pooling ist ein international beliebtes Instrument des konzerninternen Finanzmanagements, welches in den letzten Jahren auch in Österreich an Attraktivität gewonnen hat. Obwohl Cash Pooling mit zahlreichen betriebswirtschaftlichen Vorteilen verbunden ist, birgt es auch gewisse Risiken, die nicht unterschätzt werden sollen. Die Geschäftsführer sind daher bei Abschluss von Cash Pooling-Vereinbarungen zur Vorsicht angehalten.   Cash Pooling als Instrument des konzerninternen Liquiditätsmanagements: Unter Cash Pooling versteht man eine Form des konzerninternen Liquiditätsausgleiches, bei dem eine Konzerngesellschaft, meistens die Konzernobergesellschaft, das Finanzmanagement für sämtliche Konzerngesellschaften übernimmt. Beim effektiven Cash Pooling führen die Tochtergesellschaften ihre überschüssigen Mittel auf das von der Konzernobergesellschaft als Pool-Leader geführte Konto ab. Im Falle der Liquiditätskrise einer Konzerngesellschaft werden ihr wieder die erforderlichen Mittel konzernintern zur Verfügung gestellt. Das mit dem Cash Pooling verfolgte Ziel ist die Vermeidung von externen Kreditaufnahmen und daher vor allem die Reduzierung der konzernweiten Finanzierungskosten. Cash Pooling als Instrument des konzerninternen Liquiditätsmanagements bringt mit sich einige Vorteile: Optimierung des konzernweiten Finanzergebnisses, Ersparnis von Verwaltungs- und Zinskosten, Beschaffung von Kreditmöglichkeiten, welche einzelne Konzerngesellschaften nicht hätten etc. Den betriebswirtschaftlichen Vorteilen stehen allerdings erhebliche wirtschaftliche und rechtliche Risiken gegenüber: erhöhtes Insolvenzrisiko, keine Dispositionsmöglichkeit über die Verwendung eigener liquider Mittel, hohes Haftungspotenzial.   Minimierung der Haftung der Geschäftsführer bei Abschluss von Cash Pooling- Vereinbarungen: Die Überlassung überschüssiger Mittel im Rahmen des Cash Pooling stellt aus rechtlicher Sicht ein Darlehen dar. Bei Gewährung von Darlehen an eine Konzernobergesellschaft oder eine Konzernschwestergesellschaft sind die österreichischen Kapitalerhaltungsvorschriften zu beachten. Die konzerninternen Darlehen müssen daher einem Drittvergleich standhalten oder in sonstiger Weise betrieblich gerechtfertigt sein. Die Zinssätze müssen marktüblich sein, erforderlichenfalls sind auch Sicherheiten zu bestellen. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, besteht ua das Risiko eines Verstoßes gegen das Verbot der Einlagenrückgewähr, welches zur Haftung der Geschäftsführung führen kann. Die Geschäftsführer sind nach der gesetzlich verankerten Business Judgement Rule verpflichtet, im Rahmen ihrer Tätigkeit die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsleiters einzuhalten, sich bei Entscheidungen nicht von sachfremdem Interesse leiten zu lassen und auf Grundlage angemessener Informationen zum Wohle der Gesellschaft zu handeln. Auch beim Cash Pooling hat der Geschäftsführer stets die Eigeninteressen der von ihm vertretenen Gesellschaft zu verfolgen. Das Konzerninteresse ist kein Rechtsfertigungsgrund. Zur Minimierung der mit dem Cash Pooling verbundenen Haftungsrisiken sind den Geschäftsführern daher etwa folgende Vorsichtsmaßnahmen zu raten: Prüfung von Cash Pooling-Vereinbarungen und Rahmenbedingungen im Hinblick auf Vorteile, Nachteile und Risiken für eigene Gesellschaft, Prüfung der Bonität anderer Gesellschaften, umfassende Dokumentation der Entscheidungsgrundlagen, laufende Risikobeurteilung, Vereinbarung von umfassenden Einsichts- und Mitsprachenrechten, Vereinbarung einer Ausstiegsmöglichkeit etc.   Fazit Eine Nichteinhaltung von Sorgfaltspflichten kann nicht nur zivil- und gesellschaftsrechtliche Folgen (wie etwa Schadenersatzpflicht oder Abberufung des Geschäftsführers), sondern auch strafrechtliche Verantwortlichkeit des Geschäftsführers wegen Untreue oder Gläubigerschädigung nach sich ziehen. Eine sorgfältige Analyse von Vorteilen und Risiken beim Cash Pooling ist daher unerlässlich.   Autoren: Dr. Maximilian Zirm, LL.M. Mag. Milka Milicic   Seminartipp! Geschäftsführer- und Managerhaftung
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  • Budgetierungskompetenz als Erfolgsfaktor in der Unternehmensführung

    Am Beginn steht die Analyse Einerseits schwächt die Spezialisierung der Branchen und der Marktdruck auf Unternehmen oft die Fokussierung auf strategische Ziele und die kurzfristige Unternehmensplanung. Andererseits werden mittelfristige Überlegungen gegenüber dem Tagesgeschäft vernachlässigt. Daher ist es, unabhängig von der Unternehmensgröße, notwendig, innerbetrieblich eine Budgetierungskompetenz als Teil der Unternehmensführung aufzubauen. Zunächst ist zu überlegen, wer die Empfänger des Budgets sind. Nach außen hin können es z.B. Eigentümer, Kapitalgeber oder Behörden sein, die wichtigeren Empfänger jedoch sind die innerbetrieblichen. Die Anwendungsgebiete für die Budgetierung reichen von monatlichen Erfolgsrechnungen als unmittelbare Anwendung bis hin zu Kostenstellenrechnungen, Produkt-Kalkulationen, Kalkulation von innerbetrieblichen Leistungsverrechnungen oder Investitionsentscheidungen.   Planungszyklus und -verfahren Um der Budgetierung die notwendige Bedeutung zu geben ist sie als Aufgabe in der ersten bzw. zweiten Führungsebene anzusiedeln. Der ideale Zeitpunkt im Jahreskreis zum Start des Budgetierungsprozesses ist der Herbst. Zu diesem Zeitpunkt steht die Analyse des bisher abgelaufenen Geschäftsjahres im Vordergrund sowie die Vorschau zum Jahresende. Danach folgt die operative Budgetierung unter Beachtung der strategischen Zielvorgaben.   Kompetenz ist gefragt! In dieser Phase steht die Kompetenz, die verbalen Vorstellungen der Teilnehmer am Planungsprozess (üblicherweise Geschäftsführer und Abteilungsleiter aller Betriebsbereiche) in Zahlen abzubilden, im Vordergrund. Neben dem betriebswirtschaftlich-fachlichen Können ist auch Moderationswissen und Coachingwissen von Vorteil.Welche Budgetkomponenten und welche Budgetierungsverfahren letztendlich zum Einsatz kommen, liegt in der Erfahrung und dem Einschätzungsvermögen des Prozessverantwortlichen. Der wesentliche Punkt ist, zu erkennen, ob die eingesetzten Instrumente innerbetrieblich akzeptiert werden und auch die notwendige Unterstützung in der Unternehmensführung gewährleisten.   Mitarbeiter und Investitionen als Erfolgsfaktoren Parallel zu der „Budgetierung der Zahlen“ ist auf jeden Fall die Mitarbeitereinsatzplanung und, zur Absicherung der Unternehmenszukunft, ein Mitarbeiterentwicklungsplan unabdingbar. Zu einem attraktiven Arbeitsplatz zählt auch eine attraktive Zukunftsperspektive in der persönlichen Entwicklung.Als weitere Komponente der Budgetierung darf die Investitionsplanung bei Betrieben mit Maschineneinsatz nicht vernachlässigt werden. Hier ist der Budgetplaner gefordert, sich Kompetenzen nicht nur im Bereich der Maschinentechnik, sondern auch in Produktentwicklung anzueignen.   Planungsfehler Nicht zuletzt ist der Umgang mit Planungsfehlern ein sehr sensibler Bereich der Budgetierung und darf nicht ausgeklammert werden. Einerseits ist die Analyse der Fehler wichtig, (Systemfehler, Rechenfehler oder Annahmefehler), andererseits ist die Korrektur und die Vermeidung ebenso wesentlich.ZusammenfassungZusammengefasst bedeutet Budgetierungskompetenz höhere Sicherheit in der Gestaltung der Zukunft, überprüfbare Ergebnisse durch Planrechnungen und Kompetenz im Kontakt mit Stakeholdern wie etwa Banken, Versicherungen oder Investoren. Der Budgetierungsverantwortliche selbst bleibt durch seine persönliche Weiterbildung, durch den Austausch mit anderen Rechnungswesen- bzw. Controllingverantwortlichen sowie Branchen und Marktbeobachtung immer auf dem aktuellen Stand der Entwicklung. Autor: Mag. Andreas SchuhmannUnternehmensberaterwww.unternehmensberatungschuhmann.at Seminartipp! >> Zum Seminar "Budgetierungskompetenz"
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  • Um ein guter Redner zu sein, müssen Sie wissen, wer Sie sind.

    Nur wenn Sie Ihre Eigenschaften kennen, können Sie Ihren eigenen Stil entwickeln. Ohne einen eigenen Stil werden Sie Ihrem Publikum niemals in Erinnerung bleiben, erhalten Ihre Worte nicht jene Wirkung und Kraft, die Sie in sie hineinlegen möchten. Sind Sie dagegen authentisch, handeln Sie dadurch echt und unverfälscht und kommunizieren auch schwierige Botschaften souverän. Wer nur damit beschäftigt ist, „wirken" zu wollen, tappt in eine Falle. In dem Moment, in dem Sie sich nur noch überlegen, wie Sie am besten die gewünschte Wirkung erzielen, achten Sie nicht mehr auf Ihr Tun. Was zählt ist „Sein". Es geht darum mit den eigenen Ressourcen und Stärken den Redeauftritt zu unterstreichen und an Schwächen gezielt zu arbeiten. Nur so gewinnt Ihre Rede an Ausdrucksstärke. Es ist gefährlich, sich Vorbilder zu suchen und diese zu imitieren. Was bei Ihrem Vorbild stimmig wirkt, passt womöglich überhaupt nicht zu Ihnen. Kennen Sie das: Sie beobachten einen Redner und sind die ganze Zeit irgendwie irritiert oder gar peinlich berührt? Er oder sie macht alles richtig und trotzdem können Sie nicht entspannt zuhören. Der Grund dafür liegt oft darin, dass Redner sich Techniken, wie zum Beispiel Gesten oder eine bestimmte Art zu sprechen, antrainieren, die sehr stark von ihrer natürlichen Art abweichen. Auch bei der Wahl des Outfits und der Unterlagen spielt es nicht nur eine Rolle, welche Position Sie bekleiden, sondern auch welchem Redetyp Sie angehören. Der eine hat anstatt ausformulierter Texte lieber Stichwörter, weil er gern und oft mit Sprachbildern arbeitet, der andere benötigt umfangreichere Notizen, weil ihm Fakten besonders wichtig sind. Auch die Art, wie Redner an die Vorbereitung eines Vortrages herangehen, ist von Typ zu Typ verschieden. Typ A setzt sich vor seinen Computer und schreibt die Rede vom Anfang bis zum Ende. Typ B hat immer ein Notizbuch und einen Stift dabei und „fängt" die Gedanken ein, die ihm während des (All-)Tages zufliegen und strukturiert diese erst später. Typ C arbeitet wieder anders... Gehen Sie daher weg vom „aber das macht MAN doch so" – Denken. „Man" gibt es nicht. Es gibt nur „Sie"! Laufen Sie nicht einem Idealtyp hinterher, versuchen Sie niemals Techniken anzuwenden, nur weil Sie bei einem anderen so gut funktionieren. Finden Sie heraus, welcher Redetyp Sie sind und unterstreichen Sie Ihren Typ. Seien Sie authentisch: Denn so, wie Sie sind, sind nur Sie. Autorin: Daniela Zeller Seminartipp! >> Präsentation & Rhetorik für Führungskräfte
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  • Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärungen für Marketingzwecke – wann sind sie korrekt?

    Der Newsletter-Versand und die Zusendung von Werbematerial zählen zu den Standardmaßnahmen im Marketing. Für den Versand wird auf personenbezogene Daten von Interessenten und Kunden zugegriffen. Laut Artikel 6 Abs 1 lit a DSGVO muss dafür eine Einwilligung eingeholt werden. Welche formalen Anforderungen gelten dafür? Newsletter-Versand, Zusendung von Werbematerial (elekronisch oder per Post), Gewinnspiele, oder auch die Veröffentlichung von Aufnahmen von Veranstaltungen sind aus dem Marketing nicht wegzudenken. Für den Versand werden Mailadressen, Postadressen, Bilder und Videos von Kunden, Interessenten und Geschäftspartnern verwendet - alles personenbezogene Daten. Laut Artikel 6 Abs 1 lit a DSGVO muss dafür vorher eine Einwilligung eingeholt werden. Welche formalen Anforderungen gelten dafür? Formale Anforderungen an Einwilligungserklärungen Um gültig zu sein, muss eine Einwilligung laut Art 4 DSGVO folgende Kriterien erfüllen: Freiwilligkeit Nachweisbarkeit In informierter Weise und unmissverständlich erteilt (dies ergibt sich aus den Erläuterungen – „den sogenannten Erwägungsgründen“ - der DSGVO) Inhaltlich und optisch von anderen Erklärungen oder Texten abgegrenzt (nicht in AGB versteckt und nicht mit anderen Erklärungen gekoppelt). Dieses sogenannte „Koppelungsverbot“ bedeutet in der Praxis: im Zweifel für jede Datenanwendung eine eigene Checkbox, die aktiv angekreuzt werden muss. In verständlicher, leicht zugänglicher Form; in klarer und einfacher Sprache gehalten Jederzeit widerrufbar Die Einwilligungserklärung kann schriftlich, elektronisch oder auch mündlich erfolgen. Zum Beispiel durch: Anklicken eines Kästchens auf einer Internetseite Auswahl technischer Einstellungen für Dienste der Informationsgesellschaft Andere Erklärungen oder Verhaltensweisen, die im jeweiligen Kontext eindeutig das Einverständnis der betroffenen Person zur Datenverarbeitung signalisieren. Stillschweigen oder bereits vorangekreuzte Kästchen stellen keine Einwilligung dar. Dient die Datenverarbeitung mehreren Zwecken, ist für jeden Zweck eine eigene Einwilligungserklärung nötig.Aus dem Kriterium, dass die Einwilligung „in informierter Weise und unmissverständlich“ erfolgen muss, kann außerdem abgeleitet werden, dass vor bzw. im Zuge der Einwilligungserklärung die Informationspflichten (Art 13, Art 14 DSGVO) erfüllt werden müssen. Häufiger Fehler bei Einwilligungserklärungen: Missachtung des Koppelungsverbotes Das Koppelungsverbot bedeutet: Eine Einwilligung ist nicht zulässig, wenn die Erfüllung eines Vertrages von der Einwilligung abhängig ist, obwohl diese Einwilligung für die Erfüllung des Vertrages nicht erforderlich ist. Analog gilt das auch für die Vereinbarung von Dienstleistungen. Wann entsteht eine Koppelung? Mit diesem Thema hat sich die Datenschutzbehörde 2018 genauer befasst. Rechtskräftiger Bescheid der Datenschutzbehörde vom 31. Juli 2018 Vorgeschichte: In einem Mitgliederanmeldeformular wurde gleichzeitig die datenschutzrechtliche Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu Marketingzwecken eingeholt (wahlweise Post, elektronischer Übermittlungsweg oder Telefon): Die betroffene Person konnte nur entscheiden, durch welches Medium sie Marketing-Zusendungen erhalten möchte, aber sich nicht klar für bzw. gegen Zusendungen aussprechen. Zusätzlich war die Einwilligungserklärung genau über dem Unterschriftsfeld platziert. Das hat den Anschein geweckt, dass die Einwilligung zu einer Datenverarbeitung für Marketingzwecke für die Anmeldung zur Mitgliedschaft erforderlich ist. Das Formular hat den Eindruck erzeugt, dass nur eine spätere Widerrufsmöglichkeit in Bezug auf Marketing-Zusendungen besteht. Durch diese Vorgangsweise wurden gleich drei Anforderungen der DSGVO missachtet: Eine betroffene Person muss sich sofort aktiv für bzw. gegen Zusendungen aussprechen können (Art. 7 iVm Art. 4 Z 11 DSGVO) Das Formular war nicht verständlich genug (Art. 7 iVm Art. 4 Z 11 DSGVO) Der Antrag auf Aufnahme als Mitglied darf nicht mit der Einwilligung in die Marketingmaßnahmen gekoppelt sein (Art 7 Abs 4 DSGVO). Rechtlich korrekt ist: Eine grundsätzliche Entscheidung für und gegen Zusendungen muss möglich sein. Die Einwilligung erfolgt getrennt vom Anmeldeformular bzw. Vertrag und mit eigenem Unterschriftsfeld. (Bescheid vom 31. Juli 2018, GZ: DSB-D213.642/0002-DSB/2018)
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AKTUELLE SEMINARE

  1. 365 Tage DSGVO 365 Tage DSGVO
    365 Tage DSGVO

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    Neu im Arbeitsrecht: Der 12-Stunden Tag

    So setzen Sie die neue Rechtslage erfolgreich für Ihr Unternehmen um!

    Afterwork-Seminar

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    Das Unternehmens-Cockpit

    Die wichtigsten Kennzahlen für KMU Führungskräfte

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    Der Lotuseffekt

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    Führen mit Zahlen

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  8. Haftungsfalle Prokura Haftungsfalle Prokura
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    Füllen Sie Ihre Position als Prokurist rechtssicher aus

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  9. Haftungssicher in der Immobilienverwaltung Haftungssicher in der Immobilienverwaltung
    Haftungssicher in der Immobilienverwaltung

    Schützen Sie sich vor Haftungsfallen: Betriebskosten, Verträge, Mängel!

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    Hart verhandeln

    Wirkungsvoll und souverän auftreten – schlagfertig argumentieren

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      10.04.2019 25.11.2019

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